Für die SG Union Klosterfelde brechen schwere Zeiten an. Das Team kassiert auch im dritten Pflichtspiel der Saison eine heftige Niederlage. Sieben Tore schänkte TuS Sachsenhausen dem gastgebenden Team ein. Damit übernahm Sachsenhausen vorerst die Tabellenführung in der Brandenburgliga.

Klosterfelde bricht nach 20 Minuten ein

380 Zuschauer trauten ihren Augen nicht, was sich nach dem Führungstreffer auf dem Platz abspielte. Die bis dahin recht ordentlich aufspielende Elf kam völlig aus dem Tritt, leistete sich haarsträubende Fehler. TuS nutzte das konfuse Auftreten der Klosterfelder zu sechs weiteren Tore. „Bis auf eines, das herausgespielt war, bereiteten wir immer wieder vor. Das hört sich vielleicht albern an bei 0:7, aber Sachsenhausen hat sechs Geschenke bekommen“, kritisiert Trainer Norman Jechow. „Sachsenhausen musste fast gar nichts machen für die Tore, und wir haben nichts getan, um sie zu verhindern. Personelle Blackouts waren das. „Mir fehlt die Erklärung, wie so etwas passieren kann.“ Als erste Reaktion bekommt die Mannschaft einen Tag trainingsfrei, um sich zu finden.
Wieder getroffen: Auch bei diesem Schuss blieb Unions Keeper Eric Günther nur das Nachsehen. In der vorigen Woche stand noch Nico Reimann zwischen den Pfosten. Diesmal bekam der 23-Jährige das Vertrauen. Vor ihm taten sich unendlich viele Löcher auf.
Wieder getroffen: Auch bei diesem Schuss blieb Unions Keeper Eric Günther nur das Nachsehen. In der vorigen Woche stand noch Nico Reimann zwischen den Pfosten. Diesmal bekam der 23-Jährige das Vertrauen. Vor ihm taten sich unendlich viele Löcher auf.
© Foto: Matthias Haack
„Die Jungs arbeiten sehr hart, sehr akribisch, im Training habe ich den 23-Mann-Kader. Sie haben hier alles überragend umgesetzt“, findet Torsten Thiel lobende Worte für seine Mannschaft. „Wir haben das eiskalt ausgenutzt, dass der Gegner angeschlagen ist nach zwei hohen Niederlagen. Man muss aber sagen, dass Union in der ersten Halbzeit zwei, drei Möglichkeiten über außen hatte. Wenn da ein Tor fällt, dann wird es ein bisschen enger.“