Auf einmal ging es ganz schnell. Am 18. Mai wusste Christopher Trimmel noch nicht ganz genau, wie es mit ihm beim 1. FC Union Berlin weitergeht, jedenfalls wollte der österreichische Nationalspieler sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Am 20. Mai nun vermeldete der Fußball-Bundesligist die Einigung – unter dem Motto: „Der Käpt’n bleibt an Bord“.

Einigung in Bad Saarow erzielt

Im Quarantäne-Trainingslager in Bad Saarow einigten sich Manager Oliver Ruhnert und der 34-jährige Trimmel nach „intensiven Gesprächen“, wie es in einer Vereinsmitteilung hieß, auf eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages. Die Laufzeit wurde wie immer bei den Eisernen nicht mitgeteilt.

Union Berlin als „anspruchsvolle Aufgabe“

„Ich freue mich sehr, auch weiterhin für Union zu spielen. Für uns geht es darum, Union in der Bundesliga zu etablieren und den ersten zwei Spielzeiten weitere hinzuzufügen. Das ist und bleibt eine anspruchsvolle Aufgabe, der ich mich gerne stelle“, erklärte Trimmel nach seiner Vertragsverlängerung.

Bad Saarow/Fürstenwalde

Auch von Vereinsseite gibt es eine große Wertschätzung. Christopher Trimmel hat in jedem der sieben Jahre eine wichtige Rolle in der Mannschaft übernommen. Er ist aber nicht nur auf dem Platz ein Leistungsträger, sondern ebenso eine wichtige Stütze neben dem Platz. Wir freuen uns, ihn mit seiner Erfahrung auch weiterhin als wesentlichen Baustein unseres Teams einplanen zu können”, kommentierte Oliver Ruhnert die Vertragsverlängerung.

Trimmel wichtig als Vorlagengeber

Mit neun direkten Assists und einem eigenen Treffer trug Trimmel, der seit 2014 für die Köpenicker aufläuft und seit 2018 deren Mannschaftsführer ist, maßgeblich dazu bei, dass Union im zweiten Bundesligajahr nicht nur erneut sicher den Klassenerhalt schaffte, sondern am 22. Mai im letzten Saison-Heimspiel gegen RB Leipzig sogar noch um Platz 7 und damit die Qualifikation zur neuen Conference League spielt.