Am 21. November fällt der Startschuss, und ab dann schaut die gesamte Fußball-Welt in Richtung Katar. Mittendrin: Ein Schiedsrichter aus Brandenburg, der nun mit der Nominierung für die Weltmeisterschaft den nächsten Riesenschritt in seiner Karriere gemacht hat.
Daniel Siebert ist nach dem internationalen Karriere-Ende von Felix Brych endgültig zur neuen Nummer Eins der deutschen Fußball-Schiedsrichter aufgestiegen. Der 38 Jahre alte Berliner, der neben Brych (München) schon bei der zurückliegenden EM im Einsatz war, wird den Deutschen Fußball-Bund (DFB) als einziger Unparteiischer bei der WM-Endrunde in Katar (21. November bis 18. Dezember) vertreten. Das gab der Weltverband FIFA bekannt.

Beheimatet im Landkreis Oberhavel

Zu Sieberts WM-Team gehören seine EURO-Assistenten Rafael Foltyn (Wiesbaden) und Jan Seidel (Oberkrämer). Dazu kommt Bastian Dankert (Rostock), der wie schon bei der WM 2018 als Video-Schiedsrichter im Einsatz sein wird. Auch Marco Fritz (Korb) wird als Video-Assistent (VAR) nach Katar reisen.
Steile Karriere: Bundesliga, Champions-League, EM und nun WM – für Jan Seidel geht es immer weiter nach oben.
Steile Karriere: Bundesliga, Champions-League, EM und nun WM – für Jan Seidel geht es immer weiter nach oben.
© Foto: imago images
Für den Brandenburger Jan Seidel, der in Schwante im Landkreis Oberhavel beheimatet ist, hätte es damit in den vergangenen Jahren kaum besser laufen können. Im Team von Daniel Siebert wurde der Schiedsrichter-Assistent zu einer festen Größe in der Fußball-Bundesliga. Es folgten zahlreiche Einsätze in der Champions-League sowie Auftritte bei der zurückliegenden Europameisterschaft.
Mit der WM-Nominierung wird nun für den 37-jährigen Jan Seidel „ein wahrer Traum Realität. Ich freue mich unglaublich über dieses absolute Karriere-Highlight.“
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