Wenn Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin am 7. Mai in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg antritt, ist es das vorentscheidende Duell, in welchem europäischen Wettbewerb die Eisernen nächste Saison spielen. Verteidiger Dominique Heintz kam in der Winterpause aus dem Breisgau. Welche Tipps kann er Trainer Urs Fischer geben?
Wie der SC Freiburg spielt, das kann Dominique Heintz gut einschätzen. Schließlich hat der 28-Jährige für die Süddeutschen von 2018 an in 84 Bundesligapartien seine Knochen hingehalten, ehe er in der Winterpause zu Union Berlin wechselte. Beim Sportclub kam er an den in Köpenick bestens bekannten Schlotterbeck-Brüdern Nico und Keven (“Sie haben nur Gutes von Union berichtet.“) kaum noch vorbei.

Dominque Heintz von Union Berlin: „Trainer Urs Fischer kann jederzeit zu mir kommen.“

Ein paar Informationen kann Heintz seinem neuen Trainer Urs Fischer sicher über die Spielweise des Teams von Coach Christian Streich verraten. „Der Trainer kann jederzeit zu mir kommen, den einen oder anderen Tipp kann ich ihm geben“, erklärte Unions Mann mit der Nummer 33 gegenüber dem Fachblatt „Fußball-Woche“. Sicher weiß auch Coach Fischer, wie man gegen den Tabellenvierten besteht. Heintz zählt dabei vor allem auf die Tugenden, die in der Wuhlheide Grundvoraussetzung sind. „Wir müssen wie in den beiden Spielen gegen RB Leipzig zweikampfstark sein, kompakt stehen und bis zum Schluss alles geben.“
Dass die Mannschaft im Breisgau keine leichte Aufgabe erwartet, weil der SC Freiburg nach dem Einzug ins DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig und dem verrückten 4:3-Spektakel zuletzt in der Liga bei der TSG Hoffenheim auf einer Euphoriewelle schwimmt, weiß auch Linksfuß Heintz, der von SCF-Coach Streich zwar als „richtig guter Fußballer“ bezeichnet wurde, aber dennoch den Laufpass erhielt. „Momentan sind sie einen Tick erfolgreicher. Ich erwarte ein enges Duell. Wer mehr auf den Platz bringt, wird es für sich entscheiden. Unser Ziel ist klar, wir wollen auch nächstes Jahr wieder europäisch spielen.“

Dominique Heintz von Union Berlin: „Wir bekommen nichts geschenkt.“

Dass sowohl Union Berlin als auch der SC Freiburg als sogenannte „kleine“ Clubs weit vor einigen „Schwergewichten“ der Liga rangieren, ist für Heintz noch kein neuer Trend. „Es gibt immer Mannschaften mit denen man nicht rechnet.“ Aber das liefe nicht von alleine. 51 Punkte in der Bundesliga zwei Spieltage vor Saisonende müsse man sich hart erarbeiten. „Wir bekommen nichts geschenkt, haben uns alles verdient. Das müssen wir jede Woche neu beweisen“, sagt der 1,88 Meter lange Hüne.
Heintz hat neben Freiburg und Union Berlin auch die Traditionsvereine 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln in seiner Vita stehen. Ein Zufall ist das nicht. „Ich kann mich mit solchen Clubs einfach besser identifizieren.“ Nun soll mit einem Sieg beim SC Freiburg auch noch der Erfolg hinzukommen. Kleiner Wermutstropfen für Heintz: Ob er gegen seinen alten Club spielen kann, ist fraglich, nachdem er gegen die SpVgg Greuther Fürth mit einer Blessur am rechten Sprunggelenk ausgewechselt werden musste.
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