Der Brandenburger SC Süd 05 wird die Fußball-Oberliga nicht verlassen müssen. Eine Beschwerde gegen den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) hatte demnach Erfolg. Auf ihrer Grundlage wurde am Donnerstagabend der Vorstandsbeschluss von Mitte April gekippt. Es geht um die vier Absteiger aus der Oberliga in die jeweiligen Landesverbände, zu denen der BSC Süd 05 als Tabellenletzter gehören sollte.
Es steigt aus der Nordstaffel lediglich der FC Strausberg ab, der seinen freiwilligen Rückzug aus der Oberliga bekanntgab. Der BSC Süd 05 sowie vermutlich aus der Süd-Staffel Wacker Nordhausen bleiben in der Oberliga. Im Statement vom NOFV heißt es: Die Entscheidung in der Beschwerdesache Nordhausen-NOFV steht noch aus.

Auch Wacker Nordhausen könnte noch aufatmen

Die Brandenburger hatten sofort nach Bekanntwerden des Beschlusses eine Reaktion angekündigt, rechtliche Schritte gegen den NOFV einzulegen. Betroffene aus dem Südbereich schlossen sich dem an.
Mit dem Verbleib der zunächst als Absteiger gehandelten Vereine werden die Oberligen-Gruppen vermutlich auf je 18 Mannschaften ansteigen. Das ist mit 34 Spieltagen bereits Bundesliga-Niveau und dies im semiprofessionellen Bereich. Das immense Pensum liegt an den sechs Aufsteigern aus den Landesverbänden. Der MSV Neuruppin gehört dazu. Auch er bekommt ein Heimspiel mehr, aber auch ein brandenburgisches Derby mit wenig Reisezeit. Oberligisten sind auch der RSV Eintracht und Victoria Seelow sowie VfB Krieschow und der Ludwigsfelder FC, die jedoch in der Süd-Gruppe gespielt haben.