Der BFC Dynamo hat die vorzeitige Meisterschaft in der Fußball-Regionalliga Nordost verpasst. Die Berliner kamen beim abstiegsbedrohten FSV Union Fürstenwalde am Freitagabend nicht über ein 1:1 hinaus. Am Ende war der Außenseiter sogar näher am Siegtreffer als der Favorit.
Vor der stimmungsvollen Kulisse von mehr als 2000 Zuschauern kamen die Gäste besser in die Partie und gingen durch einen Kopfballtreffer des ehemaligen Fürstenwalders Andor Bolyki verdient in Führung (33.). Die mustergültige Flanke kam von Darryl Geurts – ebenfalls ein ehemaliger Spieler aus den Reihen der Gastgeber.
Doch nach dem Seitenwechsel wurde Union immer stärker. Den verdienten Ausgleich erzielte dann ausgerechnet Valentin Rode. Der 25-Jährige bestritt nach zweijähriger Verletzungspause sein erstes Spiel und traf nach einem mustergültigen Freistoß von Lukas Stagge (80.).
Im Anschluss waren die Gastgeber dem zweiten Treffer sogar näher als die Berliner, die ihre Meisterfeier nun um eine Woche verschieben müssen. Für den FSV Union geht es am 8. Mai zum Abstiegs-Endspiel zu Optik Rathenow. Die Havelstädter kamen am Freitagabend beim 2:2 bei Tennis Borussia ebenfalls zu einem Punktgewinn, so dass der Vorsprung der Unioner nach wie vor drei Punkte beträgt.
„Der Druck lag heute beim BFC und wir haben das ab der ersten Minute sehr gut gemacht. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, erklärte Fürstenwaldes Trainer Kenny Verhoene.