Auch im zweiten Testspiel der kurzen Wintervorbereitung ist dem FSV Union Fürstenwalde kein Sieg gelungen. Gegen Eintracht Mahlsdorf unterlag die Mannschaft von Trainer Kenny Verhoene auf dem Kunstrasen des Pneumant-Sportplatzes mit 0:2. Beide Treffer für den Nord-Oberligisten aus Berlin erzielte Routinier Christoph Zorn in der zweiten Halbzeit (58., 86.). Beim Regionalligisten wurden erneut fünf Spieler getestet, zudem kam der erste fest verpflichtete Zugang, Finn Berk vom Ligakontrahenten SV Babelsberg, über 90 Minuten zum Einsatz.

Finn Berk kommt vom SV Babelsberg

Sein Engagement wurde nach der Partie auf der Internetseite des FSV Union Fürstenwalde offiziell gemacht. „Wir haben Finn in den letzten fünf Spielen, die er in Babelsberg gemacht hat, beobachtet und sind davon überzeugt, dass er unsere Abwehr stabilisieren wird“, wird dort der Sportliche Leiter Frank Bellach zitiert.
Trainer Kenny Verhoene vom FSV Union Fürstenwalde präsentiert den ersten Winterneuzugang Finn Berk vom SV Babelsberg
Trainer Kenny Verhoene vom FSV Union Fürstenwalde präsentiert den ersten Winterneuzugang Finn Berk vom SV Babelsberg
© Foto: Verein/Enrico Schütze
Für den 21-jährigen Niederländer, der in der ausgezeichneten Nachwuchsschule beim Erstligisten AZ Alkmaar ausgebildet wurde, ist Fürstenwalde nach dem Greifswalder SC (2020) und dem SV Babelsberg (2021) wo er sieben Pflichtspiele absolvierte, die dritte Station in Deutschland. „Er wird uns mit seiner selbstbewussten Art helfen, die jungen Spieler zu führen“, ist sich Trainer Verhoene sicher. Gegen Mahlsdorf unterstrich Berk dies bereits mit lautstarken Kommandos, auch wenn er nicht fehlerfrei blieb.
Mit Tom Weiß, der zuletzt in der U 19 des 1. FC Magdeburg spielte, Nenad Stanojevic, vom slowenischen Zweitligisten NK Dekani und Ensar Imamagic vom SC Neuhof aus der Hessenliga, kamen weitere Testspieler gegen Mahlsdorf zum Einsatz. Die beiden Tschechen Simon Havrda sowie Jan Vejnar erhielten nach der Partie gegen den Ludwigsfelder FC (0:0) eine weitere Bewährungschance.