„Ich freue mich riesig, dass wir wieder auflaufen konnten und Leute um uns hatten“, sagte Enis Djerlek am Sonntagnachmittag. Für den Trainer des Brandenburgligisten Oranienburger FC Eintracht war der Testspielauftakt gegen Oberligist MSV Neurupppin daher „so etwas wie Normalität“.
Für Djerlek und seinen Trainerkollegen Henry Bloch war das Ergebnis im ersten Spiel nach der Corona-Zwangspause zweitrangig. Beide hatten beim 0:2 (0:0/Tore Len Koch und Angelo Tag) viel Gutes gesehen, wollten dem jedoch nicht zu viel beimessen.

MSV mit Neuzugängen

Für den höherklassigen Gast aus Neuruppin war es am Sonntag sogar die erste richtige Zusammenkunft der Mannschaft. „Die Jungs hatten aber ein Programm. Ganz aus der Kalten machen wir solch ein Freundschaftsspiel nicht“, so Bloch. Seine Bilanz: „Mit dem ersten Auftritt bin ich zufrieden.“ Der MSV war in die Partie mit drei Probespielern sowie den Neuzugängen Alexander Riehl und Sho Otsuka gestartet. Wie in einem Freundschaftsspiel üblich wurde viel rotiert und ausprobiert. So verließ beispielsweise Riehl nach der Pause seine angestammte Sechserposition und rückte in die Innenverteidigung.
Im Defensivbereich des Brandenburgligisten Oranienburger FC Eintracht gab es dagegen ein Comeback zu feiern. Der Kapitän, Jerome Malanowski, ist beim OFC zurück. Sein letztes Pflichtspiel liegt über ein Jahr zurück. „Es fühlt sich richtig gut an, auch wenn ich die lange Pause natürlich merke“, sagt er. Malanowski hatte wegen einer Rückenverletzung monatelang zuschauen müssen.

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