Der Frankfurter Handballclub kann für ein weiteres Jahr in der 3. Liga planen. In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga setzte es am Samstag für die FHC-Frauen die dritte Niederlage im dritten Spiel. Gegen die SG 09 Kirchhof gab es am Ende eine denkbar knappe 23:24 (12:14)-Niederlage. Die Chancen, noch Rang 2 der Gruppe zu belegen, der zur Relegation gegen den Zweiten der anderen Aufstiegsgruppe berechtigt, sind damit nur noch rein theoretischer Natur.
Die 200 Zuschauer in der Brandenburg-Halle sahen ein Spiel mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten, in dem die Gäste fast durchgängig in Führung lagen und diese zwischenzeitlich sogar auf fünf Tore ausbauen konnten. Der FHC kam mit guter Moral zwar mehrmals bis auf einen Treffer wieder heran, verpasste aber den Ausgleich gegen die starke Abwehr der Gäste.
„Es ist schade, heute war deutlich mehr drin. Die Mannschaft hat eine ordentliche Performance abgeliefert und etwas unglücklich dieses Spiel verloren. Sicherlich hätte man die Endkampfgestaltung etwas optimaler gestalten können, aber zum Schluss spielt man alles oder nichts“, sagte FHC-Trainer Wolfgang Dahlmann.
Der FHC spielte sich zwar immer wieder gut vor das Tor der Gäste aus Nordhessen, vergab aber zahlreiche Würfe vor allem von den Außenpositionen. Einzig Kreisläuferin Jessica Koconrek traf konstant und war mit acht Toren auch die treffsicherste Akteurin auf dem Spielfeld.
Am Ende fehlte den Frankfurterinnen nach einer kraftraubenden Aufholjagd auch die Konzentration, um gegen Kirchhof noch zu punkten. „Wir haben gut gekämpft und einen großen Rückstand aufgeholt. Positiv war heute vor allem, dass wir eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt haben“, sagte Rückraumspielerin Monika Odrowska. Auch wenn der Aufstieg in weite Ferne gerückt ist, will die Mannschaft weiter kämpfen. Am Samstag geht es erneut daheim gegen den Aufstiegsfavoriten HC Rödertal. „Wir wollen ein gutes Gesicht bis zum Ende zeigen und alles geben“, betonte die 34-Jährige.
Mehr zum FHC gibt es auf unserer Themenseite.