Vor großer Kulisse mussten die Gastgeber ständig einem Rückstand hinterher laufen. Dies kostet natürlich Kraft, doch konditionell ist der Kader auf der Höhe. Auf jeden Fall konnte sich der Gegner ebenfalls keine Ruhepausen gönnen. Immer wenn die Gäste in der Konzentration ein wenig nachließen, kamen die Gastgeber heran. Zur Pause betrug der Rückstand nur 14:16.
Das "Spielchen" setzte sich im zweiten Durchgang fort. Die HSG baute ihren Vorsprung aus, die Bad Belziger verkürzten. Der Knackpunkt der Partie ereignete sich in der 55. Minute. Die Gastgeber starteten beim Zwischenstand von 24:27 zu einem Konter, den sie vergaben und kassierten im Gegenzug das 24:28. Anstatt den Rückstand auf zwei Tore zu verkürzen wuchs er wieder auf vier Treffer an.
Dies nagte dann doch am Selbstvertrauen der MBSV-Akteure. Aber in dieser Szene zeigte sich auch der große Unterschied zum Favoriten. Die Schlaubetaler waren im Abschluss effektiver, während die Gastgeber zu viele Möglichkeiten liegen ließen.
"Die Chancenverwertung war unser großes Manko. Das müssen wir abstellen. Aber dennoch bin ich stolz auf die Leistung meiner Mannschaft, nur schade, dass sie sich nicht belohnt hat", resümierte Trainer Wandersee.
Da die Bad Belziger nächste Woche spielfrei haben, räumte der Coach ein kleines Trainingslager an. In deren Rahmen wird seine Mannschaft die Partie zwischen Wünsdorf und Dahlewitz besuchen, da der MTV Wünsdorf am 28. September der nächste Gegner in der Baurhalle ist.