Nun hat auch Fußball-Bundesligist Hertha BSC seinen ersten Corona-Fall innerhalb der Mannschaft. Neuzugang Matteo Guendouzi wurde nach seiner Rückkehr von der französischen U-21-Nationalmannschaft positiv auf das Virus getestet. Nachdem ein erster Test am Mittwochnachmittag positiv ausfiel, wurde der 21-Jährige erneut getestet und auch dieser Test zeigte am Donnerstagmorgen ein positives Ergebnis.

Spiel gegen Stuttgart findet vor 5000 Zuschauern statt

Wie Hertha BSC in einer Mitteilung erklärte, ist der Spieler symptomfrei und begibt sich nun in häusliche Quarantäne. Daher er bisher aber keinerlei Kontakt zum Team hatte, kann das Spiel gegen den VfB Stuttgart am Sonnabend stattfinden. Dabei sind auch 5000 Zuschauer im Olympiastadion zugelassen. „Wir sind natürlich im engen Austausch mit den Behörden“, erklärte Pressesprecher Marcus Jung mit Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen.

Guendouzi wäre Kandidat für die Startelf gewesen

Herthas Trainer Bruno Labbadia erklärte, dass er Guendouzi zumindest für den Kader eingeplant hatte. „Ob er auch gespielt hätte, weiß ich nicht, da hätte ich erstmal meine Eindrücke gebraucht.“ Zumal die Berliner durch den erneuten Ausfall von Santiago Ascacibar im Zentrum nicht wirklich breit aufgestellt sind. „Die beiden Länderspiele sind eigentlich optimal gelaufen. Er hat 65 und 90 Minuten gespielt und wir sind davon ausgegangen, dass er bereit gewesen wäre“, sagte Manager Michael Preetz.

Fit bleiben in Quarantäne

Nun versuchen die Berliner alles, damit der 21-Jährige seinen aktuelle Fitnessstand zumindest beibehält. „Wir werden mit ihm ein virtuelles Training machen, da haben wir ja schon Erfahrungen mit“, sagte Labbadia und gab sich kämpferisch. „Es hilft ja nichts zu jammern. Wir müssen jetzt das beste aus der Situation machen.“
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