Der Schock sitzt tief bei Hagen Pohle. Trauer, Wut und Enttäuschung empfindet der Leichtathlet aus Beeskow in diesen Tagen. Der 29-Jährige hatte seit Jahren auf die Olympischen Spiele in Tokio hingearbeitet und dafür täglich hart trainiert. „Wir haben ja im Gehen nicht besonders viele Höhepunkte – alle zwei Jahre eine WM und alle vier Jahre eine EM. Auch bei anderen großen Meetings wie beim Istaf sind wir Geher nicht dabei. Daher war be...