Bereits in der 17. Minute hatten die Bad Belzigerinnen die Weichen auf Sieg gestellt, da traf erneut Hermann zum 8:2. Sie kam auf insgesamt neun Treffer, doch die Spielerin des Tages war eindeutig Jessica Zithier. Sie nahm nicht nur die OHC-Spielmacherin Katja Kaddatz komplett aus dem Spiel, sondern erwies sich auch als sehr treffsicher. Sie kam auf 15 Tore, davon sieben Strafwürfe, wobei sie nur einen Siebenmeter vergab.
Das sah auf der Gegenseite ganz anders aus. Die Oranienburgerinnen bekamen acht Siebenmeter zugesprochen, verwandelten jedoch nur drei. Im ersten Durchgang scheiterten sie allesamt mit ihren drei Versuchen an der starken MBSV-Torfrau Sara Kleetz. So betrug ihr Rückstand zur Pause 8:13.
Die Gastgeberinnen blieben auch nach dem Seitenwechsel konzentriert. In der Abwehr deckten sie noch offensiver, störten dadurch vermehrt die Passwege der Gäste, die dadurch zu Fehlpässen verleitet wurden, Da Jasmin Melzer an diesem Tag verhindert war, gelangen den MBSV-Frauen nur wenige direkte Kontertore, doch über die zweite Welle wurde der Gegner zermürbt. Nach 50 Minuten wurde erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung (26:16) erspielt. Angesichts der klaren Überlegenheit  schmolz dieser bis zum Abpfiff noch leicht zusammen, doch mit dem 31:24 haben die Bad Belzigerinnen ein deutliches Zeichen gesetzt: sie können Brandenburgliga.
Mit nun 4:4 Punkten nimmt das MBSV-Team den 5. Platz ein, mit Tendenz nach oben. An diesem Wochenende ruht der Punktspielbetrieb, der Pokal steht auf dem Programm. Die Bad Belzigerinnen müssen am Sonnabend (5. Oktober) bei der HSG Schlaubetal-Odervorland antreten. Gegen den Verbandsligisten haben sie die Favoritenrolle inne.