Die SpVgg Greuther Fürth hat mit einem Kraftakt eine bittere Pokal-Überraschung gegen die wackeren Amateurfußballer des RSV Meinerzhagen abgewendet.
Beim am Ende deutlichen 6:1 (1:1, 0:0) hatten die Franken erst in der Verlängerung leichtes Spiel. Nach den Treffern des ehemaligen Bayern-Profis Julian Green (99. Minute) sowie der Doppelpacker Marco Meyerhöfer (103./105.) und Dickson Abiama (113./118.) zog der Fußball-Zweitligist am Ende doch noch vom Resultat her souverän in die zweite Runde ein.
Meinerzhagens Kapitän Sven Wurm hatte den Fünftligisten, der wegen der Auflagen in der Corona-Pandemie auf sein Heimrecht verzichtet hatte, in der 50. Minute im Fürther Ronhof unbedrängt per Kopf im Anschluss an eine Ecke in Führung gebracht. Sebastian Ernst war beim Fürther Ausgleich ebenfalls mit einem Kopfball erfolgreich.
In der Verlängerung sprach natürlich die Kondition für die Profis. Die Fürther dominierten jetzt nach Belieben: Green traf mit einem ersten guten Schussversuch den Pfosten (95.). Beim zweiten Mal schlenzte der US-Amerikaner den Ball vom linken Strafraumeck noch platzierter an den Innenpfosten, von wo er ins Tor abprallte.
Meyerhöfer und Abiama konnten dann noch vier Tore nachlegen. Vor einem Jahr waren die Fürther in der ersten Runde gegen den Drittligisten MSV Duisburg (0:2) ausgeschieden - aber auswärts.
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