Die Internationale Eislauf-Union ISU hat wegen der Corona-Pandemie die in Peking geplanten olympischen Testwettbewerbe für die Saison 2020/21 abgesagt.
Das betrifft die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften, die ursprünglich für den 25. bis 28. Februar 2021 geplant waren, das Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer (10. bis 13. Dezember) und den für den 18. bis 20. Dezember 2020 geplanten Shorttrack-Weltcup.
Die derzeitige Situation mit der Coronavirus-Pandemie mit weltweiten Reisebeschränkungen sei der Grund für die Absagen, teilte die ISU mit. Das Organisationskomitee der Winterspiele von Peking 2022, das Internationale Olympische Komitee (IOC), das Internationale Paralympische Komitee (IPC) und die Internationalen Wintersportverbände seien zu dem Schluss gekommen, dass nun eine gemeinsame Entscheidung über ein maßgeschneidertes Programm der Testwettbewerbe erforderlich sei. Dieses angepasste Programm soll die Testveranstaltungen ersetzen.
Es sei nun eine Herausforderung, alternative Orte außerhalb Chinas und Zeitpunkte zu finden, um die Ereignisse während der laufenden Saison stattfinden zu lassen. Entscheidungen sollen so schnell wie möglich getroffen werden.
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