Kurz nach seinem Karriereende wird der frühere NHL-Profi Alexander Sulzer Geschäftsführer der neu gegründeten Eishockey-Spielergewerkschaft in Deutschland, berichtete die „Eishockey News“.
Der frühere Nationalspieler kündigte an, schnell mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und den Vereinen in Kontakt treten zu wollen und Gespräche schon vor der nächsten DEL-Gesellschafterversammlung am 21. September führen zu wollen.
„Unser Ziel muss es nun aber sein, dass wir so schnell wie möglich wieder Eishockey in allen Ligen spielen. Wir müssen für alle Umstände eine Lösung finden - egal, ob wir sie beeinflussen können oder nicht“, sagte der 36-jährige Sulzer dem Fachmagazin.
Die DEL hatte den Start der neuen Saison um zwei Monate auf den 13. November verschoben. Wegen der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Zuschauereinnahmen wird intern allerdings auch bereits darüber wieder debattiert. Die neue Spielergewerkschaft geht besonders auf die Initiative der Olympia-Silbergewinner Moritz Müller und Patrick Reimer zurück.
Sulzer war 2019 von den Kölner Haien zur Düsseldorfer EG gewechselt. Das Ende seiner Karriere war am 4. September bekannt geworden.
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