Neuer: Ein bitteres Rekordspiel. Von seinen Kollegen im Torwirbel allein gelassen. Parierte gegen Torres (30.) und Olmo (47.).
Ginter: Rieb sich auf der rechten Außenbahn in vielen Zweikämpfen auf. Hatte dabei fast immer das Nachsehen.
Süle: Der Abwehrchef konnte die Lücken nicht schließen. Wirkte nach seinen Knieproblemen gehemmt. Zur Halbzeit ausgewechselt.
Koch: Dieses Länderspiel zeigte Löws neuem Musterschüler die Grenzen auf. Er wird bei Leeds in der Premier League noch viel lernen müssen.
Max: Zahlte beim dritten Auftritt in sieben Tagen ganz viel Lehrgeld. Bekam Torres überhaupt nicht in den Griff.
Goretzka: Ging anfangs noch weite Wege und eroberte einige Bälle. Die Anspiele in die Spitze gelangen nicht. Nach 60 Minuten raus.
Gündogan: Krasser Leistungsabfall. Bei drei Gegentoren nicht auf der Höhe. In der Vorwärtsbewegung ohne Impulse.
Kroos: Im 101. Länderspiel Totalausfall statt Führungsfigur. Ein Aufbäumen war nicht zu spüren. Ließ Max hinter sich oft allein.
Sané: Da zündete kein Turbo. Ließ sich oft fallen, um Bälle zu holen. Lief sich aber in der roten Wand fest. Nach einer Stunde raus.
Gnabry: Pfostenknaller (77.). Auffälligste Szene war zuvor der Stellungsfehler bei Moratas Kopfballtor.
Werner: Tuckerte wie seine Sturmkollegen nur über das Feld. Kein Torschuss, keine Torgefahr.
Tah: Kam für Süle und führte sich mit einem Fehlpass ein. Das spanische Tempo war auch für ihn viel zu hoch.
Neuhaus: Löws „Mann der Zukunft“ kam, als schon alles vorbei war. Versuchte vergeblich im Zentrum die vielen Löcher zu stopfen.
Waldschmidt: In einer leblosen Mannschaft in der zentralen Spitze ohne Anbindung zum Spiel.
Henrichs: Der Leipziger kam für die Schlussviertelstunde für Werner. Konnte Schlimmeres auch nicht verhindern.
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