Golfprofi Martin Kaymer hat bei der BMW PGA Championship nach einem schwachen Start noch eine Top-Platzierung erreicht.
Der 35-Jährige aus Mettmann spielte eine starke 68er-Schlussrunde und kam im berühmten Wentworth Club bei London mit insgesamt 278 Schlägen auf den geteilten Rang zehn.
Kaymer hatte das mit sieben Millionen US-Dollar dotierte Turnier der European Tour mit einer 73er-Auftaktrunde und dem zwischenzeitlichen 69. Platz nur mäßig begonnen. Der zweimalige Majorsieger spielte sich in den drei folgenden Tagen aber immer weiter nach vorne. Zum Abschluss gelangen dem früheren Weltranglistenersten sogar fünf Birdies bei nur einem Schlagverlust.
Den Sieg in England holte Lokalmatador Tyrrell Hatton. Der 28-Jährige setzte sich auf dem Par-72-Kurs mit insgesamt 269 Schlägen klar vor Victor Perez aus Frankreich (273) durch und holte seinen fünften Sieg auf der Europa-Tour. Den dritten Platz teilten sich Hattons Landsmann Andy Sullivan und Patrick Reed aus den USA (je 274). Der Düsseldorfer Maximilian Kieffer war nach zwei Tagen am Cut gescheitert und vorzeitig ausgeschieden.
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