Der deutsche Herrentennis-Chef Boris Becker sieht keine schlechte Perspektive für die kommenden Jahre in diesem Bereich.
„Wir können froh sein, dass wir Zverev und Co. haben, da wächst eine Generation“, sagte Becker bei einer Gesprächsrunde in Dessau und erwähnte dabei auch French-Open-Achtelfinalist Daniel Altmaier. Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hatte im September bei den US Open im Finale gegen den Österreicher Dominic Thiem nur denkbar knapp seinen ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier verpasst.
„Wir müssen uns auch ein bisschen gedulden“, verlangte Becker. Der 52-Jährige wünscht sich zudem, dass nicht nur Titel gewürdigt werden, sondern zum Beispiel auch ein Halbfinaleinzug. „Da geht es uns ganz gut“, fügte der dreimalige Wimbledonsieger mit Blick auf den momentanen Stand an, bemerkte aber auch: „Mehr wäre besser.“
Zverev bestreitet an diesem Donnerstag beim ersten der beiden ATP-Turniere in Köln sein Auftaktmatch. Nach einem Freilos in der ersten Runde trifft der 23 Jahre alte Weltranglistensiebte aus Hamburg im Achtelfinale auf den spanischen Routinier Fernando Verdasco. Der 22-jährige Altmaier ist in Köln schon ausgeschieden.
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