Nach einem Turn-Wettbewerb mit mehreren tausend Besuchern blicken die Olympia-Verantwortlichen in Tokio optimistisch ins kommende Jahr.
Ab März seien weitere Testläufe geplant, sagte der Olympia-Offizielle Hidemasa Nakamura in einer Online-Schalte. Wie genau diese aussehen, und ob daran auch nicht-japanische Athleten teilnehmen könnten, gab er nicht bekannt.
Am 8. November waren in der japanischen Hauptstadt 22 Sportler aus Russland, China und den USA zu einem Wettkampf angetreten. Sie mussten vor ihrer Anreise in Quarantäne, wurden in ihren Hotelzimmern isoliert und täglich auf das Coronavirus getestet. Berichten zufolge wurde weder bei Athleten noch bei Mitarbeitern eine Corona-Infektion nachgewiesen.
Mit Blick auf die Nachricht vom Montag, wonach es positive Entwicklungen bei der Impfstoff-Entwicklung gebe, zeigte sich Nakamura erleichtert. „Aber was wir im Moment tun, ist nicht über den Impfstoff nachzudenken, weil wir noch keinen Impfstoff haben, sondern uns auf Tests, Abstand und auch die Zusammenarbeit zwischen den Athleten und den anderen Beteiligten zu konzentrieren.“
Wegen der Corona-Pandemie waren die Olympischen Spiele um ein Jahr auf 2021 verlegt worden. Die Verantwortlichen halten am geplanten Start am 23. Juli fest. Zu den Spielen werden rund 11.000 Athleten aus 206 Ländern sowie tausende Offizielle und Mitarbeiter erwartet. Dazu kommen rund 4400 Athleten, die vom 28. August bis 5. September bei den Paralympics starten sollen. Wie viele Zuschauer zugelassen werden, ist noch unklar.
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