Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause startet am Donnerstag (7. Juli) die 41. Internationale Oderrundfahrt. Den Auftakt des Radrennens über fünf Etappen und insgesamt 430 Kilometer bildet der „Große Preis der Stadt Frankfurt (Oder)“. Rund 120 Elitefahrer gehen um 18.30 Uhr auf den Rundkurs durch die Stadt und absolvieren dabei 75 Kilometer.
Mit dabei ist die deutsche U-23-Bahn-Nationalmannschaft, die sich auf die anstehende EM vorbereitet. Zum Favoritenkreis gehören der gebürtige Frankfurter Malte Maschke sowie Domenic Weinstein vom Team Projekt 2024 aus Frankfurt (Oder).
Hoch gehandelt werden auch die Niederländer. „Sie kommen mit drei Mannschaften, an ihnen wird in diesem Jahr kein Weg vorbeiführen. Unter anderem geht auch der amtierende holländische U-23-Meister an den Start“, sagt Dan Radtke, Geschäftsführer des Frankfurter Radsportclubs 90, der die Rundfahrt organisiert.

Kopfsteinpflaster und Steigungen von 16 Prozent

Die 2. Etappe findet am Freitag in der Ziltendorfer Niederung (162 km) statt. Zum Einzelzeitfahren über 13 Kilometer geht es am Samstagvormittag in den Podelziger Ortsteil Wuhden, ehe am Nachmittag am selben Ort der berüchtigte Rundkurs teils über Kopfsteinpflaster und Steigungen bis zu 16 Prozent führt (67,5 km).
Die Schluss-Etappe bildet am Sonntag der „Große Preis der Stadt Seelow“ (112,5 km). Die Kreisstadt von Märkisch-Oderland war bei der letzten Auflage der Oderrundfahrt 2019 erstmals mit dabei, bildete damals die Auftaktetappe. Nun wird auf den 15 Runden über jeweils 7,5 Kilometer der Gesamtsieger ermittelt.

Vorfreude in Seelow

Im Vorjahr gab es in Seelow bereits ein Radrennen im Rahmen des Stadtfestes. „Die Stadt hat sich sehr engagiert und freut sich in diesem Jahr auf dieses echte Highlight“, berichtet Dan Radtke, der 1986 im Mannschaftszeitfahren bei den Straßenweltmeisterschaften in den USA die Bronzemedaille gewonnen hatte und genau wie die Seelower voller Vorfreude auf die Rückkehr der Oderrundfahrt ist.