Die Neuauflage des Duells gegen Bad Saarow verlief, wie schon im Hinspiel, überraschend einseitig zugunsten der Havelstädterinnen. Gut aufgelegt war die Mannschaft um Trainer Michael Kozik dem Gegner in allen Belangen überlegen. Einzig im dritten Abschnitt wurden die Zügel etwas aus der Hand gegeben. Letztlich behielt der VC Blau-Weiß klar mit 3:1- Sätzen die Oberhand und beendet somit alle Aufstiegsambitionen des Saarower Teams.
Im Anschluss folgte gegen den USV Potsdam II eines der intensivsten Spiele der bisherigen Saison. Bereits dreimal spielten beide Mannschaften in dieser Spielzeit schon gegeneinander, und in beiden Ligaspielen sowie im Pokal fanden diese Begegnungen erst im Entscheidungssatz einen Sieger. Wer nun auch in diesem vierten Aufeinandertreffen ein knappes Spiel erwartete, wurde nicht enttäuscht.
Ab dem zweiten Durchgang entwickelte sich zwischen beiden Teams eine äußerst sehenswerte und packende Partie mit vielen langen Ballwechseln. Ende des vierten Satzes stand der VCB dank vier Matchbällen kurz vor dem erhofften 3:1-Sieg, aber eine unerklärliche Fehlerserie, gepaart mit hoher Risikobereitschaft auf Potsdamer Seite, lies das Pendel noch einmal in die andere Richtung ausschlagen und hatte den 24:26- Satzverlust zur Folge. So kam es wie von vielen erwartet erneut zum Entscheidungssatz, in dem beide Teams noch mal alles in die Waagschale warfen. Am Ende hatten die Blau-Weißen den längeren Atem und bestätigten nach knapp zwei Stunden Spielzeit eindrucksvoll, dass sie die unbestrittenen Tie-Break-Königinnen der Liga sind.
Dank der beiden Siege und weiterer fünf Punkte für die Tabelle  übernehmen die Havelstädter nun die alleinige Tabellenspitze vor dem größten Konkurrenten aus Eisenhüttenstadt. In den drei spielfreien Wochen wird sich die Mannschaft nun gewissenhaft auf die heiße Phase der Saison vorbereiten um den Platz an der Sonne bis zum Ende hin zu verteidigen.
VCB: Janett Kordua, Victoria Saage, Sophie Neuberger, Frederike Schubert, Rebecca Krause, Caroline Voigt, Saskia Böttger, Olivia Vogel, Stefanie Weber, Nicol Fiedler, Vanessa Smaka. (dam)