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Comedian Kessler erkundet mit Huskies Brandenburg

Michael Kessler posiert im Filmpark Babelsberg bei der Vorstellung der Reiseserie "Soweit die Huskys laufen."
Michael Kessler posiert im Filmpark Babelsberg bei der Vorstellung der Reiseserie "Soweit die Huskys laufen." © Foto: dapd
02.01.2012, 17:37 Uhr
Potsdam (dpa/bb) Vier Huskies, ein Comedian und ein neunköpfiges Drehteam begeben sich auf Spurensuche. Der kälteste Ort Brandenburgs ist das Ziel. Ob die geplanten 14 Tage reichen - es liegt an Mensch und Tier.

Zünftig in wasserdichter Kleidung, mit warmer Unterwäsche, festem Schuhwerk und Schutzhelm: Comedian und Schauspieler Michael Kessler ist für seine neue Tour gerüstet. Im Auftrag des rbb-Fernsehens begibt er sich auf eine Winterexpedition durch Brandenburg. Vor dem Start der Reise stellte er am Montag seine wichtigsten Begleiter vor: Vier Sibirian Huskies, die ihn auf einem Gespann durch das Land bringen sollen. Nach einer Kanutour auf der Spree, einer Eselswanderung an die Ostsee und einer Floßfahrt auf der Havel sind sie ab Dienstag für 14 Tage auf Tour.

Gerade hat Kessler seine vierbeinigen Gefährten kennengelernt: Kiran, Taisto, Tahvo und Jarkko. Ausbilder Elmar Fust aus Neuruppin stellt ihm die Vorzüge und Charaktereigenschaften der Tiere vor. Schnell wurden alle miteinander warm. "Ich mag Hunde und habe keine Angst vor ihnen" sagt Kessler. Und diese wirkten sehr friedvoll, lieb und zutraulich. Sein früherer Begleiter, der Esel Elias, habe ihn auf einige Geduldsproben gestellt und oft nicht so gewollt, wie das Herrchen.

Kessler gibt zu, dass er an diesem Tag zum ersten Mal auf einem Hundegespann stand. "Ich hatte Angst, aus den Kurven zu fliegen", sagt er. Aber er wisse schon genau, wo die Bremse sei. Und um Geschwindigkeit gehe es ihm nicht. Unterwegs solle viel Raum für Begegnungen mit Menschen und für Entdeckungen links und rechts des Weges sein.

Comedian Kessler wird wie in den anderen drei Folgen spontane Storys suchen. "Ich lasse die Menschen auf mich wirken und versuche Geschichten zu erzählen", sagt er. Dabei müsse er viel improvisieren.

Produzent Stefan Wieduwilt betont, dass Kessler nur in groben Zügen wisse, über welche Stationen die Reise gehe. "Ein Drehbuch gibt es nicht", erzählt er. Man rechne damit, dass die tierischen Begleiter interessierte Menschen anziehen und Anknüpfungspunkte für Gespräche geben. "Im Sommer ist das einfacher als im Winter, wenn es schneller dunkel wird und die Menschen sich in die Häuser zurückziehen", sagt er.

Mensch und Tiere kommen während der Expedition in einfachen Quartieren unter. "Wir schlafen dort, wo auch die Hunde Platz haben", sagt Kessler. Die Huskies sind auch nachts am liebsten draußen, nur bei allzu viel Regen kommen sie in einem Begleitfahrzeug unter. Kessler berichtet auch, dass er nur wenige persönliche Dinge mitnehme. "Ein kleiner Computer, um am Abend Mails zu checken." Zuvor wird er sich aber um die Tiere kümmern, sie mit Wasser und Spezialfutter versorgen, und vor allen Dingen mit Streicheleinheiten und Lob verwöhnen. "Das brauchen sie mehr als Leckerlis", habe er schon erfahren.

Das erste des mindestens dreiteiligen Abenteuers sendet der rbb am 17. Februar jeweils freitags um 20.15 Uhr.

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