Der Elektroautobauer Tesla hat die geforderte Sicherheitsleistung von 100 Millionen Euro am Freitag nicht gezahlt. Tesla bekommt erneut einen Aufschub für die Zahlung der 100 Millionen Euro. Das Geld sollte bis Freitag als Sicherheitsleistung hinterlegt werden. Dieser Termin ist nun erneut verschoben worden auf den 20. Januar. Wie aus Unterlagen hervorgeht, die MOZ.de vorliegen, geschah das auf Bitten von Tesla. Die 100 Millionen Euro gelten als Sicherheit, falls es keine Baugenehmigung für die Fabrik gibt und die Gebäude zurückgebaut werden müssen. Tesla sollte das Geld ursprünglich schon Mitte Dezember hinterlegen. Der Termin wurde mehrfach verschoben.

Verhandlungen mit Tesla nicht abgeschlossen

Aus dem Schreiben geht hervor, dass es noch keine Einigung über die rechtliche Form dieser Sicherheitsleistung gibt. Die dazu geführten Verhandlungen konnten noch nicht abgeschlossen werden, heißt es. Es werde davon ausgegangen, dass eine abschließende Vereinbarung zur Erbringung der Sicherheitsleistung in Kürze vorliegen wird, so geht aus den Unterlagen hervor. Das Erfordernis, eine Sicherheitsleistung zu erbringen, werde von der Tesla Manufacturing Brandenburg SE weiterhin nicht grundsätzlich in Frage gestellt.

Arbeiten an der Gigafactory gehen weiter

Die Arbeiten auf der Baustelle der Gigafactory können unterdessen weitergehen. Weitere Gebäudeteile haben inzwischen ein Dach erhalten. Maschinen sollen angeliefert und aufgebaut werden, berichten Beobachter des Geländes auf Twitter. Auch die Fällarbeiten darf Tesla fortsetzen mit Ausnahme von Wald an Randgebieten des Geländes.
Der Bau der Fabrik steht unter erheblichem Zeitdruck. Im Juli soll produziert werden.
Mehr zur Gigafactory von Tesla in Grünheide bei Berlin gibt es auf einer Themenseite.