Das Ifo-Institut Dresden stellt am Dienstag (11.00) seine Konjunkturprognose für Ostdeutschland vor.
Im Mittelpunkt steht die Wirtschaftsentwicklung angesichts der Corona-Krise. Das Münchner Ifo-Institut hatte jüngst wegen der Corona-Pandemie seine Konjunkturprognose für 2021 gesenkt.
Die deutsche Wirtschaft könnte demnach im kommenden Jahr um 4,2 Prozent wachsen - deutlich weniger als die bisher erwarteten 5,1 Prozent. Wegen des erneuten Lockdowns in Deutschland sowie in anderen Ländern könnte sich die Erholung nach hinten verschieben, hieß es.

Jedes fünfte Unternehmen droht Pleite

Einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge, die Anfang Dezember veröffentlicht wurde, ist etwa jedes fünfte Unternehmen in Ostdeutschland derzeit in seiner Existenz bedroht. Im bundesweiten Schnitt gaben demnach rund 15 Prozent der befragten Unternehmen an, Existenzsorgen zu haben.