Im Mercedes-Benz-Werk Ludwigsfelde soll künftig der vollelektrische E-Sprinter gebaut werden. Damit gehört das Werk im Kreis Teltow-Fläming zu drei ausgewählten Standorten, die ab 2023 den Van produzieren sollen, wie der Daimler-Konzern am Mittwoch mitteilte. Neben Ludwigsfelde werden demnach auch die Werke in Düsseldorf und im amerikanischen Charlestown für die Produktion vorbereitet.

50 Millionen für Ludwigsfelde

Mit der Auswahl der Produktionsstätten sind laut Mercedes an jedem Standort direkte Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro verbunden. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) nannte die Entscheidung des Autoherstellers „eine tolle Nachricht“. „Nach Monaten gemeinsamer Anstrengungen ist dies ein wichtiger Beitrag zur Standortsicherung“, so der SPD-Politiker. Die Mark stehe mit der geplanten Ansiedlung von Tesla und dem Zuschlag von Mercedes „geradezu beispielhaft für die Mobilität der Zukunft“, so Steinbach.
Das Werk in Ludwigsfelde besteht seit 30 Jahren und hat nach Konzernangaben 2000 Beschäftigte, die offene Modelle des Sprinters montieren. Aus diesen werden Kranken- oder Kühltransporter