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Honeycomb Dlite
Nicht einfach ein Tisch

Stefan Klug / 24.01.2020, 15:34 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Weg zum ergonomischen Arbeitsplatz führt über viele Baustellen. Tastatur, Maus, Stuhl, Bildschirm-Halterung. Eher wenig Aufmerksamkeit in dieser Beziehung wird meist den Tischen zuteil. Und das zu Unrecht. Denn die Abwechslung zwischen sitzen und stehen macht den Unterschied. Neben Rücken, Halswirbel, Bandscheibe und Co. dankt es auch das Gehirn. Denn wer aufsteht soll zu höheren geistigen Fähigkeiten in der Lage sein.

Nun gehören höhenverstellbare Schreibtische eher nicht zum Repertoire der Grabbeltische für Büroausstattungen. Daher scheuen nicht nur viele Arbeitgeber, sondern auch Selbstständige die Investition in zwei Tische in einem. Doch je höher der Mehrwert, desto leichter die Entscheidung dafür. In diese Richtung müssen auch die Entwickler vonBakker Elkhuizen gedacht haben, als sie den Honeycomb ersannen. Hier war die Form der Namenspate. Denn die im Durchmesser 62 Zentimeter große Platte findet ihr Vorbild bei den Bienen. So wie deren sechseckige Waben zu einem großen Ganzen verschmelzen, können auch mehrere Honeycombs der Holländer zu einer Einheit einfach zusammengestellt werden. Das ist praktisch etwa bei Meetings oder Seminaren. Und auch, wenn vor allem das Fußteil zu den 18,5 Kilogramm Gesamtgewicht beiträgt, so lässt sich der Tisch immer noch leicht bewegen. Gerade in Großraum-Offices beispielsweise könnten so die Schreibtische der Einzelnen bei Notwendigkeit problemlos neu arrangiert werden.

Nun sind etwas über 60 Zentimeter nicht eben viel im Vergleich zu Arbeitsflächen, an die noch die meisten denken. Doch Laptop, Maus und ein paar Unterlagen, ebenso wies Telefon passen locker drauf. Mehr benötigt der moderne Büromensch heutzutage ohnehin nicht. Mal davon abgesehen, dass personalisierte Arbeitsplätze immer seltener werden.

Das zentrale und einzige Tischbein enthält in der Dlite-Version eine Gasdruckfeder, mit deren Hilfe die Oberfläche zwischen 78 und 116 Zentimetern Höhe vom Fußboden arretiert werden kann. Bewerkstelligt wird dies über ein Fußpedal und mit wenig Kraftaufwand. Um den Honeycomb zu verkleinern muss neben dem Pedal dann noch leichter Druck auf die Tischplatte ausgeübt werden und schon geht’s wieder abwärts. Bei normaler Belastung hält der Tisch seine Postion problemlos. Nur wenn auf die Platte starker Druck ausgeübt wird, gibt die Gasdruckfeder nach. Drauf setzen sollte man sich also besser nicht. Bedingt durch die zentrale Anordnung des Standbeines geht natürlich- im Vergleich zu normalen Schreibtischen - auch etwas Stabilität in der Seitenrichtung verloren. Doch zum schnellen Kippeln neigt der Honeycomb dank des immer noch tiefen Schwerpunktes trotzdem nicht.

Neben der schnellen Umplatzierung, der Stitz-Stehmöglichkeit und der Kombi mit gleichen Tischen eignet sich der Holländer freilich auch, um zum Beispiel bei Empfängen als hoher Bistrotisch auszuhelfen. Damit kann der herkömmliche Schreibtisch ja nun wirklich nicht dienen. Wird der Honeycomb temporär nicht benötigt, lässt er sich dank der wegklappbaren Platte relativ schmal verstauen. Neben der Dlite-Variante gibt es noch eine hochwertigere mit Motor. Bei dieser wird die Höhe per Knopfdruck in der Mitte der Platte verstellt. Und damit die Beweglichkeit bleibt, kommt der Strom von einem wiederaufladbaren Akku.

www. BakkerElkhuizen.com

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