Kürzlich wurde in Glambeck ein weiterer Baumpate gekürt: Justin Hinz, Schüler der Grundschule Joachimsthal. Stolz nahm er aus den Händen von Beate Schwigon die Urkunde dafür in Empfang.
Seit einiger Zeit wachsen rings um den Taubenturm wieder Maulbeerbäume. In wenigen Monaten werden sie grünen, und in vier, fünf Jahren erste, wohlmundende Früchte tragen. Zur Erinnerung an 240 Maulbeerbäume, die 1763 in dem kleinen Walddorf Futter für Seidenraupen liefern sollten, hatte die Baumschule Fischer aus Lichterfelde bereits im Jahre 2002 gegenüber dem Taubenturm am kleinen Dorfmuseum fünf junge Maulbeerbäume gepflanzt. Auf Weisung des preußischen Königs war vor 245 Jahren in Glambeck eine riesige Maulbeerbaumplantage angelegt worden. Die jährlichen Zählungen, urkundlich belegt im Landeshauptarchiv, ergaben folgenden Baumbestand in Uckermark und Barnim: Glambeck 240, Althüttendorf 41, Golzow 39, Groß Ziethen 32, Britz 20, Altkünkendorf drei, Wolletz zwei.
Nun erlebt der Maulbeerbaum in Glambeck eine Renaissance.