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Biergarten, Roland-Kaiser-Songs und Verkaufsstände zogen zahlreiche Fürstenwalder auf den Marktplatz

Marktplatz
Gelungene Oktoberfest-Premiere

Joachim Eggers / 08.10.2017, 19:47 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Das erste Fürstenwalder Oktoberfest ist am Sonntag ganz überwiegend positiv aufgenommen worden. Vor allem die Roland-Kaiser-Show am Nachmittag begeisterte Hunderte Zuschauer.

Der Fürstenwalder Marktplatz zeigte sich auf den ersten Blick ziemlich ähnlich wie bei den anderen Veranstaltungen auch, die mit einem verkaufsoffenen Sonntag in der Fürstengalerie und dem Rathaus-Center kombiniert werden: Verkaufsstände von Fisch, Schmuck, Körbe und Honig, vor dem Alten Rathaus Auftritte von Unterhaltungskünstlern. Im Detail unterschied sich das Bild aber doch, vor allem durch die Mitwirkung des Vereins der Brauereifreunde um Peter Seifert, den Inhaber der Rathaus-Brauerei. So war im Schatten des Alten Rathauses, neben dem Goßmann-Denkmal, ein Biergarten aufgebaut, und gleich zu Beginn der Veranstaltung weihte Dom-Pfarrer Jörg Hemmerling die Fahne des Vereins, die noch zu größeren Ehren kommen soll. Im nächsten August nämlich soll das Brandenburger Bierfest in der Spreestadt steigen. Da war es für die vor zwei Monaten zur Bierkönigin gekürten Fürstenwalderin Anne Mulinski natürlich Ehrensache, im Kreis ihrer Freunde mit Siegerinnen-Schärpe und in zünftiger Tracht den einen oder anderen Plaste-Becher mit dem Gerstensaft zu sich zu nehmen. Auf die Frage nach ihrem Lieblings-Bier zögerte die Studentin ein wenig: "Auf jeden Fall ein Pils" - und schob dann nach: Rathausbräu.

Zünftiges Essen verkaufte André Quirmbach, der Inhaber des Zunfthauses 383, mit seinem Team. "Fürs erste Mal ist es okay", sagte er zum Zuspruch. "Wir kommen aber auch nicht her, um bei der Veranstaltung direkt Umsatz zu machen, sondern um den Bekanntheitsgrad zu steigern und neue Gäste zu gewinnen", sagte der Wirt.

Rundherum zufrieden mit dem ganzen Fest zeigte sich Besucher Andreas Geßler, der mit seiner Frau den Roland-Kaiser-Liedern lauschte. "Das Programm ist vielseitig, die Kinderangebote sind gut angekommen. Wir sind am Anfang ein bisschen durch die Geschäfte gelaufen", sagte er und deutete auf einen Beutel aus dem Kaufhaus Moses, "jetzt lassen wir den Tag ausklingen."

Bei gewerblichen Anbietern war das Echo unterschiedlich. "Es war in Ordnung", sagte Martin Müller von der Imkerei Janthur, "aber es ist über die Jahre schon weniger geworden." Unzufrieden dagegen war Peter Kaiser, mit seinem Korb-Verkauf Stammgast bei den Sonntags-Veranstaltungen in Fürstenwalde. "Die Musik ist zu laut, ich kann mich mit meinen Kunden nicht unterhalten und habe kaum etwas verkauft. Das mache ich nicht noch einmal mit." Dabei seien Frühlings- und Herbstfest immer gut gelaufen.

Und kann das Fürstenwalder Oktoberfest mit dem Original in München mithalten? "Das kann man nicht vergleichen", meinte Oliver Eich, der schon mal dort war. Sein Freund Stefan Neitzel zog dagegen einen Vergleich: "Hier schmeckt das Bier besser."

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