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Die Personen machen letztlich den Unterschied, meint der Wriezener SPD-Chef Gunnar Schulz.

Kommunalwahl
Forderung nach Transparenz

SPD-Vorsitzender in Wriezen: Gunnar Schulz
SPD-Vorsitzender in Wriezen: Gunnar Schulz © Foto: SPD
Anett Zimmermann / 21.05.2019, 07:30 Uhr
Wriezen (MOZ) Mit sieben Kandidaten geht der SPD-Ortsverein Wriezen in die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung: Sabine Heymann (64, Kita-Leiterin), Gerhard Dewitz (70, Fahrlehrer) und dessen Frau Margitta Dewitz (67, Rentnerin), Burkhard Göhring (66, Eisenbahner), Martina Schmellentin (66, Bankkauffrau), Torsten Kindler (55, selbstständig) sowie Gunnar Schulz (47, Angestellter). Letzterer ist der Vorsitzende des Ortsvereins und kandidiert wie Torsten Kindler und Jutta Werbelow auch für den Kreistag.

"Wir haben auch mit Blick auf unsere finanziellen Mittel bewusst nicht plakatiert, außer für Jutta", sagt Gunnar Schulz, dem die Enttäuschung über die Bürgermeisterwahl von 2017 durchaus anzuhören ist. "Wir haben damals viel gemacht und Bürgermeister ist jemand anderes geworden." Und natürlich gehöre ihr ein "dickes, fettes Dankeschön". Bemerkenswert findet er, dass es zur Kommunalwahl in diesem Jahr so viele Bewerber gibt. In Wriezen sind es 53 Kandidaten für 18 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung.

Wichtiger noch als die inhaltlichen Schwerpunkte seien den  SPD-Kandidaten zwei andere Dinge. "Transparenz und Ehrlichkeit", sagt Gunnar Schulz, der zudem bedauert, dass zu viel zerredet wird. Vor allem aber sei er mit der Art und Weise des Umgangs nicht einverstanden. "Die Kommunikation in der Stadt muss besser werden, unter anderem zwischen den Fraktionen."

Zu erfüllen seien als erstes die kommunalen Pflichtaufgaben in den Bereichen Kita, Schule und Feuerwehr. Ganz bewusst habe er den offenen Brief zur Situation an der Grund- und Oberschule "Salvador Allende" in der Einwohnerfragestunde der Februar-Sitzung des Stadtparlaments vorgelesen. Und für diese sei die Stadt nun mal der Schulträger. Passieren müsse endlich auch etwas bei den Gehwegen und Straßen, so der Schulzendorfer. Der Einzugsbereich des SPD-Ortsvereins reicht übrigens bis nach Werneuchen und schließt das Amt Barnim-Oderbruch und die Höhendörfer ein.

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