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Karl-Heinz Klockemann in Schulzendorf und Peter Sperr in Altwriezen/Beauregard stellen sich zur Wiederwahl.

Ortsvorsteher
Marode Gehwege sind nur ein Ärgernis

Anett Zimmermann / 23.05.2019, 08:15 Uhr
Wriezen (MOZ) Die Tempo-30-Zone für Beauregard, für die die Schilder bei der Stadt längst bereit liegen, und das immer noch fehlende schnelle Internet lassen Peter Sperr keine Ruhe. Ob als Stadtverordneter in der Fraktion Bürger für Wriezen und Barnim-Oderbruch (BWBO) oder als Ortsvorsteher von Altwriezen/Beauregard. Auch wegen des maroden Gehwegs in Beauregard hat der 62-Jährige und selbstständige Kfz-Sachverständige zuletzt noch einmal im Bauausschuss nachgehakt. Mit Blick darauf, wie viel Zeit mitunter bis zur Umsetzung vergeht, seien die fünf Jahre im Stadtparlament beziehungsweise als Ortsvorsteher eine kurze Zeit, nennt er einen der Gründe für seine erneute Kandidatur. Als Erfolge für Altwriezen/Beauregard nennt er den Erhalt des Rufbusses und den regelmäßigen Stopp des mobilen Jugendzentrums des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM), dem "Blauen Bus". Gern würde er als Nächstes noch die städtebaulichen Missstände in seinem Ortsteil angehen. Allerdings gibt es mit Kai Höhne (Jahrgang 1984, Bauarbeiter) einen Mitbewerber um das Amt des Ortsvorstehers.

Karl-Heinz Klockemann (74, Rentner) hat in Schulzendorf ebenfalls einen Gegenkandidaten: Torsten Kindler von der SPD (55, selbstständig). "Ich fühle mich fit genug und habe Zeit", begründet der derzeitige BWBO-Fraktionsvorsitzende seine erneute Kandidatur. Als ein Problem bezeichnet er das Verkehrsaufkommen auf der Landesstraße 33. "Wir haben einen Spielplatz mitten im Ort und hier fahren Leute im Schnitt mit Tempo 67 durch." Spitzenwert seien bei der ersten Messung mit der von der Stadt angeschafften Geschwindigkeitsmesstafel 128 Kilometer pro Stunde gewesen. Zu bedenken gibt er in dem Zusammenhang, dass es nur auf einer Seite einen Gehweg gibt. Der habe wie der im Vevaiser Weg aber auch schon bessere Tage gesehen. Priorität habe im Ortsteil zudem die weitere Ausstattung der Feuerwehr, wobei es hier als Erstes um ein neues Fahrzeug gehe. Mit anschieben würde er auch gern, dass es wieder ein Dorffest gibt.

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