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Ernährungswissenschaftlerin verweist auf Risiko

Fencheltee sollte nicht Babys ständiger Begleiter sein

Fencheltee sollte nicht Babys ständiger Begleiter sein
Fencheltee sollte nicht Babys ständiger Begleiter sein © Foto: dapd
dapd / 06.03.2013, 06:48 Uhr - Aktualisiert 09.02.2016, 13:03
Bonn (dapd) Fencheltee schmeckt leicht süßlich und schmeckt Babys und Kleinkindern darum oft gut. "Aber Babys sollten nicht dauerhaft nur Fencheltee trinken", sagt Silke Restemeyer, Ernährungswissenschaftlerin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn.

"Stillt die Mutter voll ist sowieso keine zusätzliche Flüssigkeit nötig und wenn zugefüttert wird, dann sollten Sie ihr Baby am besten an pures Wasser gewöhnen." Fencheltee sei ein Arzneitee und könne beispielsweise dann gegeben werden, wenn Babys und Kleinkinder Darmprobleme oder Blähungen haben. "Fencheltee enthält sogenannte Phytoöstrogene, also sekundäre Pflanzenstoffe, die Ähnlichkeit mit dem weiblichen Hormon Östrogen haben", erklärt Restemeyer. Diese Phytoöstrogene stünden im Verdacht, bei dauerhafter Anwendung das Krebsrisiko zu erhöhen. "Es ist unbedenklich, Babys ab und an Fencheltee zu geben", beruhigt Restemeyer. Es sollte nur nicht Babys ständiger Begleiter in der Trinkflasche sein.

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