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Kruschel stellt sich vor
Tierparkfest lockte tausende Besucher nach Friedrichsfelde

Kruschel war höchstpersönlich zu Gast
Kruschel war höchstpersönlich zu Gast © Foto: Maria Neuendorff
Für Kinder
Maria Neuendorff / 19.05.2018, 17:20 Uhr - Aktualisiert 21.05.2018, 14:29
Berlin (MOZ)

Von den Affen zur Kletterwand, nach dem Dickhäuterhaus zur Zaubershow und sich danach schminken lassen wie ein Tiger: Der Tag der Brandenburger lockte zu Pfingsten Tausende Besucher in den Tierpark nach Friedrichsfelde. Zum ersten Mal war auch Zeitungsmonster Kruschel dabei und schloss sofort ein paar Freundschaften.

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Tierparkfest: Kruschel stellt sich vor

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Kruschel, das Zeitungsmonster der Märkischen Oderzeitung, hat heute schon einige Freundschaften  am Tag der Brandenburger im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde geschlossen.
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Kruschel auf dem Tierparkfest

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Wie aufs Stichwort schiebt die Sonne die letzten Wolken beiseite, als die ersten Familien an Wisenten, Kamelen und Flamingos vorbei zum Festzentrum strömen. Die Musik ist schon am Bärenschaufenster zu hören. Auf der Bühne steht Simon Horn alias „herrH“ und singt  „Raffi, der Giraffi“. „Wir sind extra wegen ihm hergekommen“, gesteht André Eichhorn, der mit Frau und zwei Kindern aus Pankow angereist ist. „Wir haben mal eine CD geschenkt bekommen und gemerkt, dass die Mischung aus Hiphop und Schlager ist ganz gut“, berichtet der Familienvater. Wie viele der Besucher hat er Kindheitserinnerungen an den Tierpark in Friedrichsfelde. „Am meisten hat mich immer das Alfred-Brehm-Haus beeindruckt. In meinen Erinnerungen war das immer voll. Meine Eltern haben mich dazu verdonnert, hinten zu stehen, weil die Löwen auch schon mal durch das Gitter gepinkelt haben.“

Das alte Raubtierhaus wird gerade umgebaut. Es wird erst 2019 wieder öffnen.

Eichhorns Kinder aber dürfen heute trotzdem in der erste Reihe stehen. Während die siebenjährige Tochter zuschaut, wie Zauberkünstler Felix Wohlfahrt volle Wasserbecher über Kinderköpfen ausschüttet, ohne dass die kleinen Köpfe nass werden, schließt ihre dreijährige Schwester mit Kruschel Freundschaft. Das Maskottchen der neuen Kinderzeitung der Märkischen Oderzeitung ist das erste Mal live in der Region unterwegs und hat sofort Fans. „Ich mag ihn, weil er ein Monster ist und so schön kuschelig“, sagt der neunjährige Pascal, der sich immer wieder an Kruschels flauschigen Bauch schmiegt. Auch der Bericht über Frösche in der Sonderausgabe der neuen „Kruschel“-Zeitung trifft Pascals Geschmack. „Wir haben zu Hause in Kaulsdorf gerade vier Kaulquappen. Das Thema passt da wie angegossen“, freut sich seine Mutter.

Auch Lilly nimmt gerne eines der kostenlosen Exemplare mit. „Ich habe in diesem Schuljahr Politik als Fach bekommen und gerade erfahren, dass in der Zeitung auch solche Themen stehen“, sagt die Elfjährige. Eigentlich wollte das Mädchen aus Falkensee den Pfingstsamstag gar nicht im Berliner Tierpark verbringen. Doch ihre Oma hatte überzeugende Argumente. „Ich habe ihr erzählt, dass hier heute ein Fest ist und eine Kletterwand aufgebaut wird, da war sie dann doch ganz begeistert“, erzählt Barbara Blume.

Der „Tag der Brandenburger“, den die Mittelbrandenburgische Sparkasse jährlich organisiert, hat im Tierpark schon Tradition. Auch zur zehnten Auflage stellen sich Vereine und Intutitionen aus der Region vor. Am Stand des Fußball-Zweiligisten Union können Besucher nicht nur Torwandschießen, sondern auch etwas über das Taktiktraining in den Jugendmannschaften erfahren. Bei den „Eisbären“ kann man gleich selbst zum Hockeyschläger greifen.

Und so fällt es schwer, das Partygelände rund um das neue Terrassen-Restaurant Kakadu überhaupt zu verlassen. Wer dennoch über die verschlungenen Pfade des 160 Hektar großen Landschaftstiergartens flaniert, kommt schnell ins Staunen, was sich schon wieder so alles verändert hat. Fast an jeder Ecke wurden die Anlagen in den vergangenen Jahren aufgehübscht. Die Waschbären leben jetzt in einem Vorgarten-Idyll mit Holz-Kletterhaus und Hängematte. Die neue begehbare, gitterlose Kaninchen-Hoppellandschaft ist 40 Mal größer als die alte Anlage mit Käfigen. Einzige Barriere für Besucher ist eine niedrige Kordel. Doch die flauschigen Tierchen können selbst entscheiden, wie nah ihnen jemand kommt. Ihre kleine Hütten auf dem grünen Hasenhügel führen direkt in ein unterirdisches Labyrinth, wo sie sich jederzeit verstecken können.

„Ich finde das toll, was sich hier alles getan hat“, sagt auch André Eichhorn, während er sich für Tochter Mina beim Kinderschminken am Stand der Stadt Oranienburg anstellt. Besonders toll sei der Wasserspielsplatz geworden. „Da muss man aber ganz zum Schluss hingehen“, rät der Vater. „Sonst kommt man mit seinen Kindern da nicht mehr weg.“

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