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Neue Angebote im Kurmittelhaus in Bad Freienwalde / Premiere für Wochenendprogramm im Februar

Bad Freienwalde
Moor und Yoga in Kombination

Anett Zimmermann / 11.01.2019, 07:30 Uhr - Aktualisiert 11.01.2019, 15:46
Bad Freienwalde (MOZ) „Moor & More Yoga“ heißt ein neues Angebot im Bad Freienwalder Kurmittelhaus. Es erlebt am letzten Februar-Wochenende seine Premiere und soll bis zu viermal im Jahr neue Klientel in die Kurstadt locken.

„Moor und Yoga passen doch gut zusammen“, sagt Kristin Schröder-Kolew, seit März Verwaltungsleiterin der Fachklinik und Moorbad Bad Freienwalde sowie Geschäftsführerin der Kurmittelhaus GmbH. Auf die besondere Bedeutung des Heilmittels Moor habe im November zuletzt noch einmal der Landesfachbeirat bei einem Arbeitsgespräch in der Kurstadt hingewiesen. Dazu passend gebe es jetzt nicht nur Moorstempel-Massagen, sondern auch ein Yoga-Wochenende in Kombination mit der Heilerde. „Es ist für die Region Bad Freienwalde wichtig, neue attraktive Angebote für Gäste zu entwickeln“, macht die 37-Jährige deutlich.

„Moor & More Yoga“ sei der Anfang. „Wir haben schon erste Anmeldungen“, verweist Kristin Schröder-Kolew auf die Premiere vom 22. bis 24. Februar und die bereits vorgesehene Folgeveranstaltung vom 24. bis 26. Mai. Yoga habe einen ganzheitlichen Ansatz begründet sie die Kombination. Auf die Idee habe sie die Architektin Antje Gebel gebracht hat. Diese betreut den anstehenden Kurmittelhaus-Umbau, der neben einer finnischen Sauna auch eine Dampfsauna vorsehe, in der dann auch Moorpackungen möglich sind.

Kundalini-Yoga-Kurse für jedermann mit Eleonore Gliewe gehören bereits zu den Angeboten im Kurmittelhaus. Für das neue Wochenend-Programm habe man aber die Berlinerin Annette Sakaras gewonnen, die Hatha-Yoga lehrt. „Sie kannte Bad Freienwalde bisher nicht“, erzählt Kristin Schröder-Kolew. „Wir haben uns hier getroffen und sind beide überzeugt von der Kombination Moor und Yoga.“ Ziel des neuen Angebots sei, Körper, Geist und Atem neu wahrzunehmen. Das Wochenende gebe die Möglichkeit, seine Yogapraxis zu vertiefen. Oder wenn man noch Anfänger ist, Yoga für sich zu entdecken.

„Auch die Mitarbeiter des Kurmittelhauses stehen hinter dem Angebot, mit der wir eine neue Klientel erschließen wollen“, sagt sie. „Unsere leitende Physiotherapeutin Heike Jahncke war sofort begeistert.“ Vier von acht Mitarbeitern hätten spontan zugesagt, die Moorstempelmassagen für die auf 15 Personen begrenzte Gruppe am zweiten Programmtag zu übernehmen. Zudem bleibe die Rezeption des Kurmittelhauses extra besetzt. „Wir wollen ein Rundum-sorglos-Paket bieten, auch die Zimmer in der Villa Regina entsprechend mit Obstkorb und Wasser von der Kurfürstenquelle ausstatten.“ Teilnehmer aus der Region, die lieber zu Hause übernachten wollen, seien ebenfalls willkommen. Vorgesehen sei an den Wochenenden auch ein Spaziergang im Kurpark und im Klangwald „Atem schöpfen“.

Den will Kristin Schröder-Kolew beim ersten Mal selbst übernehmen. Anregungen dafür werde sie sich noch bei Heiko Walther-Kämpfe von der Bad Freienwalde Tourismus GmbH holen. Letztere trägt das Kurmittelhaus zu 49 Prozent, die Fachklinik zu 51 Prozent. Dass Kristin Schröder-Kolew in beiden Häusern Verantwortung trägt, mache vieles leichter. So stehen den Gästen der Yoga-Wochenenden auch das Schwimmbad und die Sauna der Fachklinik zur Verfügung.

Für die Verpflegung sei Michael Leupelt als Partner dabei und werde den Schwerpunkt auf Bioprodukte setzen. „Dieser Aufwand ist durch die Klinik-Küche bei normalem Betrieb noch nicht zu stemmen“, erläutert Kristin Schröder-Kolew. Wenn „Moor & More Yoga“ gut anläuft, gebe es weitere Ideen. „Erst recht mit den dann bald neuen Möglichkeiten im Kurmittelhaus.“

Mehr im Internet:  www.kurmittelhaus-freienwalde.de und www.annette-sakaras.de.

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