Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Entwurf vorgestellt
Hennigsdorfer Stadtbad erhält nun doch eine Sauna

Von der Parkstraße aus gesehen soll der Blick auf das Schwimmbecken fallen. Die Bad-Pläne wurden am am Dienstag vorgestellt.
Von der Parkstraße aus gesehen soll der Blick auf das Schwimmbecken fallen. Die Bad-Pläne wurden am am Dienstag vorgestellt. © Foto: Bauplanung Bautzen GmbH
Roland Becker / 03.09.2019, 17:30 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Ein Schwimm-, ein Mehrzweck- und ein Bewegungsbecken, dazu eine Sauna: Das soll Hennigsdorfs neue Schwimmhalle bieten, die ab April 2021 am Alten Gymnasium entstehen und im September 2023 eröffnen soll.

Auch wenn der konkrete Kostenplan erst Anfang 2020 erwartet wird, gehen Bürgermeister Thomas Günther (SPD) und Birgit Tornow-Wendland, Geschäftsführerin der Eigentumsgesellschaft Stadtbad Hennigsdorf (ESH),  davon aus, dass das Bad im gedeckelten Rahmen von 25 Millionen Euro errichtet werden kann. Dass die von der Bauplanung Bautzen erstellte Vorplanung eine integrierte Sauna beinhaltet, überrascht am meisten. Bislang hieß es, dass der Kostenrahmen das nicht hergebe und lediglich die Möglichkeit eines späteren Anbaus geschaffen werden soll. "Wir gehen zurzeit optimistisch davon aus, dass sich das Gesamtprojekt von den 25 Millionen Euro realisieren lässt", sagte Stadtwerke-Chef Thomas Bethke.

Am Dienstagabend wurde das Projekt der Öffentlichkeit im Rathaus vorgestellt. Die Architektur strahlt durch viel Einsatz von Glas Offenheit aus und hat manche Extras zu bieten. So wird das Dach begrünt und teils mit Sonnenkollektoren ausgestattet. Die liefern einen Teil der benötigten Energie.

Im Inneren wird mit dem 25 mal 12,5 Meter großen Schwimmerbecken das Herzstück entstehen, auf das man von der Parkstraße aus hineinschauen kann. Vom Bewegungsbecken wird ein kleiner Teil als Kinderplanschbecken abgeteilt. Während die Sauna nun gesetzt ist, taucht die Riesenrutsche im Plan zwar auf, wird aber vorerst nicht errichtet.

Damit das Großprojekt nicht erneut aus allen finanziellen Fugen gerät, bleiben den Stadtverordneten drei Möglichkeiten, das Vorhaben zu stoppen. Im Januar 2020 liegt ihnen die Entwurfsplanung samt Kostenrechnung vor, im August dann der genehmigte Bauplan. Die letzte Notbremse kann im Februar 2021 gezogen werden, wenn die Ergebnisse der Ausschreibung vorliegen.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG