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Im Kurmittelhaus
Bad Freienwalde bekommt eine Moorsauna

Freundlicher Empfang: Kristin Schröder-Kolew im neugestalteten Entree des Kurmittelhauses
Freundlicher Empfang: Kristin Schröder-Kolew im neugestalteten Entree des Kurmittelhauses © Foto: Nadja Voigt
Nadja Voigt / 24.01.2020, 20:28 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Das Problem Sauna hier in Bad Freienwalde beschäftigt mich seit Jahren, schreibt MOZ-Leserin Ingrid Haferbecker aus Bad Freienwalde. "Schnell mal in die Sauna. Ja, aber wo in Bad Freienwalde, der ältesten Kurstadt Brandenburgs. Google schlägt das Kurmittelhaus vor. Allerdings beschreibt das Haus keine Sauna. Ich erinnere mich, dass einstmals im städtischem Entwicklungskonzept vorgeschlagen wurde, eine öffentliche Sauna zu schaffen. Sicherlich ergab die Prüfung, dass kein öffentlicher Bedarf besteht", mutmaßt die Bad Freienwalderin.

Weit gefehlt: Denn noch in diesem Frühjahr wird der Saunabereich im Kurmittelhaus feierlich eröffnet werden. Und dann stehen nicht nur eine, sondern gleich zwei Saunen zur Verfügung. "Für unsere Stadt wäre das ein Beitrag zum Wohlbefinden der Bürger", findet Ingrid Haferbecker.

Angebot erweitert

Und auch Kristin Schröder-Kolew weiß, dass eine Sauna aus modernen Wellness-Angeboten nicht wegzudenken ist. Dazu gehören auch Hotstone- oder Fußreflexzonenmassagen, die künftig wieder im Kurmittelhaus angeboten werden. In einem neuen Ambiente. Denn dort, wo derzeit noch die Handwerker zu Gange sind, sollen schon bald wieder Patienten der nahen Kurklinik aber auch Erholungssuchende aus dem Umland sowie der Stadt selbst ein und aus gehen. "Wir wünschen uns, dass die Freienwalder kommen", bekräftigt die Verwaltungsleiterin der Fachklinik und Moorbad Bad Freienwalde GmbH. Zudem werden dann alle Moorbadbehandlungen im Keller des Kurmittelhauses stattfinden.

Dort, wo bis vor kurzem noch braune Fliesen das Flair bestimmten, setzten nun moderne dunkle Akzente in den sonst sehr hell gestalteten Räumen. Hintergrund für den Kontrast ist das Moor, das auf hellen Oberflächen Flecken hinterlässt, erklärt Rainer Texdorf, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Tiefbau der Stadt Bad Freienwalde, dass die Wahl auf dunkle Fliesen fiel. Noch gibt es einiges zu tun in den historischen Gemäuern des  Kurmittelhauses. "Doch zwei Drittel der Arbeiten sind schon erledigt", blickt Texdorf zuversichtlich in Richtung Frühjahr. Denn dann soll sich mit einem Tag der offenen Tür das Portal weit öffnen.

"Die neue Moorsauna wird das Herzstück und ein Aushängeschild für die Klinik und die Stadt als Bauherr", ist Kristin Schröder-Kolew überzeugt. Neben dem Moor könnten auch Heilschlämme oder Heilkreiden zum Einsatz kommen.

Moor in der Hauptrolle

Eine Hauptrolle wird das Moor in Einheit mit Yoga vom 13. bis15. März spielen. Dann findet wieder ein Yoga-Wochenende mit Annette Sakaras im ehemaligen "Landhaus" König Friedrich Wilhelm II. aus dem Jahre 1788 statt. Das war im 2019 sehr gut angenommen worden. Logiert wird im Gästehaus "Regina", Atem geschöpft auf dem neu gestalteten Rundweg und nach dem Spaziergang im Kurpark gibt es eine Stempelmassage mit Moor vor der Yoga-Einheit: So stellt sich Kristin Schröder-Kolew gelungene Wellness-Anwendungen vor. Damit das Erlebnis schon beim Betreten des Kurmittelhauses beginnt, wurde auch dieser Bereich überarbeitet. Der neue Tresen steht bereits. Dort werden die Kunden demnächst empfangen: Von freundlichen Mitarbeitern und mit Obst und Getränken. In einem Ambiente, in dem man sich wohl und willkommen fühlt, bevor es dann in die ebenfalls umgebauten Räume zu den Anwendungen geht. Oder eben in die Kelleretage zum Schwitzen.

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