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Sinnvoll Energiesparpotenziale nutzen

12.04.2010, 06:13 Uhr - Aktualisiert 12.04.2010, 06:13
Nicht jeder, der will, kann auch sofort mit einer Modernisierung beginnen. Hilflos den steigenden Heizkosten ausgeliefert ist er deshalb nicht. Zehn Tipps zum Energiesparen:

Auch Verhaltensänderungen und kleinere Maßnahmen zeigen Wirkung.

Mehrmals täglich die Fenster weit öffnen („Stoßlüften“) ist wirtschaftlicher als dauerhaft gekippte Fenster. Während des Stoßlüftens sollten die Heizkörper kurz abgedreht werden.

Räume nicht überhitzen, denn jedes Grad mehr kostet rund sechs Prozent extra. Die Zimmertemperatur sollte aber nicht unter 17 Grad fallen, sonst droht Kondenswasserund Schimmelgefahr.

Möbel, Verkleidungen oder dicke Vorhänge haben nichts vor den Heizkörpern verloren. Sie behindern die Wärmeabgabe und erhöhen die Heizkosten. Reflektierende Platten aus dem Baumarkt hinter den Heizkörpern verbessern die Wärmeabstrahlung in den Raum.

Ältere Fenster schließen oft nicht dicht – Klebedichtungen aus dem Baumarkt schaffen Verbesserungen. Zugige Spalten unter der Tür verschließen z.B. Bürstendichtungen, die es ebenfalls im Baumarkt gibt. Für zugige Rollladenkästen gibt es ebenfalls Dichtsets und besser isolierende Rollladenpanzer zur Nachrüstung.

Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller verlieren Energie. Eine Ummantelung bringt deutliche Besserung. 6. Pumpe tauschen Alte Heizungspumpen austauschen bringt viel und die Kosten amortisieren sich schon innerhalb weniger Jahre. Das Einsparpotenzial und einen vergleich zu anderen Stromverbrauchern zeigt die Grafik oben.

Elektronisch gesteuerte Heizkörperregler (Thermostate) erlauben eine temperaturgenaue Einstellung und Zeitsteuerung. Das kann bis zu 30 Prozent sparen.

Gluckert es im Heizkörper, muss er mit einem Spezialschlüssel entlüftet werden. Ein Check der Einstellungsparameter der Heizung und ein hydraulischer Abgleich durch den Fachmann ist sinnvoll.

Wird der Dachboden nicht genutzt, verbessert eine Dämmung der obersten Geschossdecke die Energiebilanz. Dafür gibt es fertige Dämmplatten zum selbst verlegen.

Solarthermische Elemente können auf so gut wie jedem Dach fürs warme Wasser auch eine Unterstützung der Heizung sorgen. Sie lassen sich mit so gut wie jeder anderen Heiztechnik kombinieren.

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