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Probefahrt
Autotest Opel Crossland X

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Hajo Zenker / 11.05.2018, 12:20 Uhr - Aktualisiert 11.05.2018, 14:04
Berlin (MOZ) Die Schlagzeilen über Sanierung und Arbeitsplatzabbau, die mit der Übernahme von Opel durch PSA (Peugeot/Citroën) verbunden sind, tun der Blitz-Marke nicht gut: Ein Minus von 5,5 Prozent auf dem Heimatmarkt, während die Zulassungen in Deutschland insgesamt um fünf Prozent nach oben gingen. So sind Adam, Corsa und Astra eingebrochen, während der Insignia im Plus liegt. Und die neuen Modelle Grandland X und Crossland X gut gestartet sind.

Motor

Drei Benziner (davon einer auch in Autogasvariante) und zwei Diesel stehen zur Wahl, die französischen Ursprungs sind. Das ergibt eine Leistungspalette von 81 PS bis 130 PS. Das von uns gefahrene stärkste Triebwerk holt wie alle Benziner seine Kraft aus lediglich drei Zylindern. 130 PS und 230 Newtonmeter maximales Drehmoment sorgen allerdings für einen ordentlichen Vortrieb: In 9,1 Sekunden kann man von 0 auf Tempo 100 kommen, auf der Autobahn lassen sich 206 km/h erreichen. Das alles bei einem durchaus kultiviertem Ton. Man muss allerdings flott schalten, die sechs Gänge sind recht lang ausgelegt.

Im MOZ-Autotest - der Opel Crossland X
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Autotest Opel Crossland X

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Karosserie/Ausstattung

SUV statt Minivan: Der Meriva wurde bei Opel aussortiert, stattdessen gibt es den Crossland X, der eine Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot/Citroën ist und längst vor dem Verkauf der Blitz-Marke an die Franzosen vereinbart wurde. Dabei gilt: Hier werden nicht nur verschiedene Logos auf dasselbe Auto geklebt. Der 4,21 Meter lange Crossland X sieht außen und innen eindeutig nach Opel aus. Und das gefällt. Dazu kommt einen überzeugendes Platzangebot für zumindest vier Insassen. Der Kofferraum schluckt je nach Stellung der um 15 Zentimeter verschiebbaren Rückbank ebenfalls respektable 410 bis 520 Liter. Wie bei Opel schon üblich, kann man gegen Aufpreis die empfehlenswerten rückenfreundlichen Sitze bekommen. Ab Werk gibt es bereits Spurassistent und Verkehrsschilderkennung, dazu sechs Airbags, Tempomat, Radio, beheizbare Außenspiegel und fernbedienbare Zentralverriegelung. Klima kostet 1140 Euro extra. Ansonsten gibt es noch interessante Zusatzausstattung, vom Head-Up-Display (300 Euro) bis zur beheizbaren Windschutzscheibe (210 Euro).

Fahrwerk

Auch das Fahrwerk verrät keinen französischen Technikanteil, denn der Crossland X lässt sich dynamisch bewegen ist ist alles andere als eine Sänfte. Da macht das Fahren Spaß. Leider folgt der Opel der Unart, bei einem SUV nicht mal gegen Aufpreis zumindest in der stärksten Version Allradantrieb anzubieten.

Wirtschaftlichkeit

Bei verträglichen 16.990 Euro geht es beim schwächsten Benziner los. Der von uns gefahrene stärkste Benziner landet dann (mit besserer Ausstattung) bereits bei mindestens 21.320 Euro.

Fazit

Flott gezeichnet und mit ordentlich Raum versehen - der Crossland X vermag zu überzeugen. Hajo Zenker

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