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Probefahrt
Autotest Hyundai i30 Fastback

Hajo Zenker / 03.12.2018, 13:45 Uhr - Aktualisiert 03.12.2018, 17:22
Berlin (MOZ) Hyundai konnte in diesem Jahr bei uns bisher um sechs Prozent zulegen, während der Gesamtmarkt lediglich um 1,4 Prozent wuchs. Das liegt besonders am Erfolg des Tucson und auch des Ioniq, während etwa i30 und i40 verloren.

Motor

Zwei Benziner und ein Diesel stehen für den Hyundai i30 Fastback zur Verfügung. Damit hält sich die Leistungspalette in Grenzen, sie liegt zwischen 120 PS und 140 PS. Der von uns gefahrene große Benziner holt aus vier Zylindern und 1,4 Litern Hubraum bis zu 140 PS und 242 Newtonmeter maximales Drehmoment. Das kultivierte Triebwerk zeigt sich agil und drehfreudig. Das reicht für eine Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in 9,4 Sekunden und eine Spitze auf der Autobahn von 203 km/h.

Karosserie/Ausstattung

Die Kompaktklasse ist nicht mehr so beliebt wie früher. Doch Hyundai zeigt gerade auch hier, wie gut man sich entwickelt hat, was man heute an Design und Qualität zu bieten hat. So haben sich die Koreaner auch entschieden, neben dem in dieser Klasse üblichen Schrägheck und einer Kombiversion auch noch eine Art Coupé-Variante anzubieten. Das hat seinen Charme, weil man sich mit dem Fließheck vom großen Rest der Konkurrenz abhebt. Und das Heck einen wirklich attraktiven Eindruck hinterlässt. Dafür müssen die hinteren Insassen des 4,46 Meter langen Wagens aber Abstriche in der Kopffreiheit machen. Und die Sicht nach hinten ist auch eingeschränkt. Sonst aber überzeugt der in Tschechien gefertigte Hyundai auch innen, in Funktionalität und Verarbeitung. Für Gepäck stehen sehr ordentliche 450 Liter zur Verfügung. Wegen der großen Heckklappe lässt sich der Kofferraum zudem gut bestücken. Die Ladekante aber ist recht hoch. Ab Werk gibt es bereits sechs Airbags (Knieairbags gegen Aufpreis), ESP, Berganfahrhilfe, Bremsassistent, City-Notbremsfunktion, Nebelscheinwerfer, Fernlicht- und Spurhalteassistent, Einparkhilfe hinten, Tempomat, Leichtmetallfelgen, Klima, beheizbares Lenkrad, Sitzheizung vorn, elektrisch beheiz- und anklappbare Außenspiegel, Audiosystem und fernbedienbare Zentralverriegelung.

Fahrverhalten

Die Abstimmung ist überaus alltagstauglich, komfortabel und trotzdem straff genug. Die direkte Lenkung passt. Die Bremsen packen kräftig zu.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen i30 Fastback gibt es laut Liste mit 120 PS für 22.350 Euro. Der von uns gefahrene 140-PS-Benziner kommt auf mindestens 23.250 Euro. Nach Norm verbraucht der Wagen 5,7 Liter Super auf 100 Kilometer (130 g/km CO2), einen halben Liter mehr sollte man einkalkulieren. Hyundai gibt fünf Jahre Garantie.

Fazit

Kompaktklasse der besonders ansehnlichen Art: Der i30 Fastback überzeugt in der Summe seiner Eigenschaften. Hajo Zenker

 

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