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Probefahrt
Autotest Mazda CX-5

Die Probefahrt mit dem Mazda CX-5 fällt in Sachen Komfort gut aus.
Die Probefahrt mit dem Mazda CX-5 fällt in Sachen Komfort gut aus. © Foto: MOZ/Hajo Zenker
Hajo Zenker / 30.06.2019, 16:02 Uhr - Aktualisiert 01.07.2019, 10:19
Frankfurt (Oder) (MOZ)

Mazda liegt bei uns derzeit mit viereinhalb Prozent bei den Neuzulassungen im Plus – und damit über dem Branchenschnitt von 1,7 Prozent. Besonders der CX-3 und der Mazda2 konnten deutlich zulegen, während der CX-5 leicht im Minus fährt – damit allerdings noch immer das meistverkaufte Modell der Japaner bleibt.

Motor

Zwei Benziner und zwei Diesel (letztere natürlich längst nach Norm Euro 6d-Temp und mit Harnstoff AdBlue gesäubert) stehen für den CX-5 zur Verfügung. Das ergibt eine Leistungspalette von 150 PS bis 194 PS. Der von uns gefahrene 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 150 PS ist ein schönes Beispiel dafür, dass Mazda eigene Wege geht: Kein sogenanntes Downsizing, also Einsparung von Hubraum und Zylindern (was andere Hersteller nun auch schon wieder auf die Auslaufliste gesetzt haben), dafür etwa hohe Verdichtung, was dem Verbrauch zugutekommen soll. 150-PS-Diesel mit 2,2 Litern Hubraum sind jedenfalls definitiv selten geworden. So geht es – bei einem maximalen Drehmoment von 380 Newtonmetern (ab 1800 Umdrehungen) - in 9,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und auf der Autobahn auf bis zu 204 km/h. Und das souverän und entspannt.

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Karosserie/Ausstattung

Das Angebot an kompakten Hochbeinern ist mittlerweile vielfältig, in der Form aber häufig auch einfältig. Das hat Mazda als Chance erkannt und mit dem 2011 erstmals am Markt platzierten CX-5 einen wirklich vorzeigbaren Wagen auf die Räder gestellt. Der in seiner neuesten Form, etwas tiefer und breiter, nun noch einmal besser aussieht. Das Design überzeugt. Und nicht nur das: Das 4,55 Meter lange Gefährt punktet auch mit viel Platz. So fallen Knie- und Schulterfreiheit im Fond üppig aus. Der Kofferraum des CX-5 schluckt satte 506 Liter. Die Rückbank lässt sich zwar nicht verschieben, aber die drei Teile der Lehne können sich blitzschnell in einen ebenen Ladeboden verwandeln. Der Innenraum ist generell modern und funktional, in besseren Versionen mit buntem Touchscreen. Ab Werk hat der CX-5 sechs Airbags, ESP, Voll-LED-Scheinwerfer, City-Notbremsassistent, Spurwechselassistent, Klima, elektrisch beheiz- und anklappbare Außenspiegel, Audiosystem, Fensterheber rundum, fernbedienbare Zentralverriegelung. Optional gibt es diverse weitere Assistenten, etwa für das Halten der Spur, Erkennen von Müdigkeit und Verkehrszeichen oder Fernlicht.

Fahrverhalten

Fahrwerk und Lenkung sind straff, auch bei flotter Kurvenfahrt hält sich die Seitenneigung in Grenzen. Trotzdem hat Mazda den Komfort nicht vergessen, Unebenheiten werden nicht durchgereicht, sondern weggebügelt. Der Wagen lässt sich mittlerweile noch etwas präziser bewegen, was einer G-Vectoring Control getauften Fahrdynamikregelung zu verdanken ist, die etwa das Kurvenverhalten optimiert und serienmäßig an Bord ist. Wählt man den Allradantrieb (den es erfreulicherweise für jeden angebotenen Motor gibt) steigt die Traktion - und kommt man besser übers Land.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstiegspreis von 26.990 Euro darf man angesichts des Gebotenen und im Vergleich zu so manchem Konkurrenten preisgünstig nennen. Der von uns gefahrene 150-PS-Diesel beginnt als Fronttriebler bei 29.790 Euro. Mit Allrad (und deutlich mehr Ausstattung) werden daraus dann aber bereits 36.490 Euro. Mit Vorderradantrieb werden nach Norm 5,0 Liter Diesel auf 100 Kilometer (130 g/km CO2) verbraucht, mit gut einem Liter mehr kommt man im wahren Leben hin. Das ist erfreulich.

Fazit

Wohl geformt und mit einem erfreulichen Raumangebot ausgestattet - der CX-5 hat sich nicht umsonst zu einem Bestseller entwickelt, der dank der Modellpflege auf der Höhe der Zeit bleibt. Hajo Zenker

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Autotest Hajo Zenker Neuzulassung Mazda Motor Corp. Mazda2

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