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Probefahrt
Autotest Kia Stonic

Kia Stonic
Kia Stonic © Foto: Hajo Zenker
Hajo Zenker / 24.07.2019, 14:15 Uhr - Aktualisiert 29.07.2019, 13:03
Berlin (MOZ) Die SUV werden immer kleiner, Kia hat als kleinstes Exemplar den Stonic im Angebot.

Kia hat bei uns im ersten Halbjahr um 3,3 Prozent zugelegt - der Gesamtmarkt kam gerade auf einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Während Picanto und Optima im Minus lagen, sind Ceed und Sorento im Plus.

Motor

Drei Diesel und zwei Benziner stehen für den Stonic zur Wahl. Das ergibt eine Leistungspalette von 84 PS bis 136 PS. Das von uns gefahrene größte Triebwerk holt aus einem 1,6-Liter-Hubraum 136-Diesel-PS sowie ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmeter (das bereits ab 1500 Umdrehungen zur Verfügung steht) heraus. Damit ist man flott (aber auch etwas rau im Ton) unterwegs, in gut zehn Sekunden kommt man von 0 auf Tempo 100 und auf der Autobahn auf bis zu 185 km/h. Das macht Spaß - wenn man von der etwas hakligen Sechs-Gang-Schaltung absieht.

Unser Autor hat den Kia Stonic getestet.
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Kia Stonic

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Karosserie/Ausstattung

Der SUV-Boom hat dazu geführt, dass auch die kleinen Fahrzeugklassen solche Modelle bekommen haben - und sich entsprechend gut verkaufen. Kia hat deshalb den Stonic als kleinstes Sport Utility Vehicle, also in etwa sportliches Nutzfahrzeug, der koreanischen Marke im Angebot. Und dieser 4,14 Meter lange beziehungsweise kurze Wagen sieht tatsächlich einfach nur gut aus: Linienführung, Proportionen, schnittige Front - das passt einfach alles. Dazu kann man bei Bedarf mit einem wilden Farbmix den Stonic kunterbunt individualisieren. Innen geht es in der Materialanmutung etwas weniger überzeugend zu, hier dominiert Hartplastik. Schön dagegen ist der serienmäßige Touchscreen. Platz gibt es für ein Gefährt der Kleinwagenklasse ordentlich, für das Gepäck stehen 352 Liter zur Verfügung. Ab Werk hat der Stonic sechs Airbags, Klima, Audiosystem, Fensterheber vorn, beheizbare Außenspiegel, Alufelgen, fernbedienbare Zentralverriegelung.

Fahrverhalten

Das Fahrwerk ist straff und manchmal etwas poltrig. Dafür ist die Schaltung exakt und der Wagen insgesamt sehr handlich.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen Stonic gibt es ab erfreulichen 15.990 Euro. Der von uns gefahrene stärkste Motor wird allerdings nur mit der besten Ausstattung ausgeliefert - und so landet man dann bereits bei 26.890 Euro. Dafür liegt der offizielle Verbrauch nur bei 4,1 Litern Diesel auf 100 Kilometer (108 g/km CO2), mit einem Liter mehr kann man im Alltag tatsächlich hinkommen. Kia gibt stolze sieben Jahre Garantie.

Fazit

Klein-SUV in Bestform. Der Stonic sieht flott aus, fährt mit dem großen Diesel auch flott. Das tröstet über kleine Schwächen hinweg.

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