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Probefahrt
Autotest Skoda Scala

Gut in Form: Skoda Scala
Gut in Form: Skoda Scala © Foto: MOZ/Hajo Zenker
Hajo Zenker / 02.12.2019, 11:27 Uhr - Aktualisiert 02.12.2019, 12:20
Berlin (MOZ) Skoda wächst und wächst bei uns. In diesem Jahr bisher um 5,9 Prozent - bei 3,4 Prozent über alle Marken. Das liegt vor allem an den SUV-Modellen Karoq und Kodiaq, während Fabia und Octavia im Minus fahren. Der Scala ist gut gestartet.

Motor

Drei Benziner, ein Diesel und ein Erdgasantrieb stehen zur Wahl, das ergibt eine Leistungspalette von 90 PS bis 150 PS. Das von uns gefahrene größte Triebwerk mobilisiert aus 1,5 Litern Ottomotor-Hubraum 250 Newtonmeter maximales Drehmoment ab 1500 Umdrehungen. Das reicht, mit dem bei uns vorhandenen DSG, für einen Spurt von 0 auf Tempo 100 in 8,2 Sekunden und maximal 219 Stundenkilometer. Das alles entspannt und kultiviert.

Karosserie/Ausstattung

Beim Vorgänger Rapid wusste man nicht so recht, warum es ihn geben muss, war er doch in den Maßen nah am Fabia. Der Scala dagegen ist eine ganz andere Nummer: Die 4,36 Meter Länge sorgen für ein für die Kompaktklasse üppiges Raumangebot für Insassen (wobei es in Reihe 2 viel Knie- aber eher weniger Kopffreiheit gibt) und Gepäck (satte 467 Liter). Gut verpackt und gut verarbeitet ist der Skoda zudem - und auch hier auf anderem Niveau als der Rapid. Dazu kommen, wie bei Skoda üblich, nützliche Details: Regenschirm in der Fahrertür, in der Tankklappe untergebrachter Eiskratzer, integrierter Trichter im Verschlussdeckel des Scheibenwaschbehälters. Ab Werk gibt es ESP, sechs Airbags (Knieairbag 190 Euro extra, Seitenairbags hinten 420 Euro), Spurhalteassistent, City-Notbremsfunktion mit Personenerkennung, Infotainmentsystem, Fensterheber vorn, beheizbare Außenspiegel, fernbedienbare Zentralverriegelung. Klima aber fehlt, bekommt an in der Basis zusammen mit Digitalradio und vier zusätzlichen Lautsprechern für 840 Euro.

Fahrverhalten

Straff ist der Scala abgestimmt, das macht nicht nur in Kurven, gerade im Zusammenspiel mit der direkten Lenkung, Spaß. Unebenheiten werden trotzdem zumeist gut weggefiltert.

Skoda wächst und wächst bei uns. In diesem Jahr bisher um 5,9 Prozent - bei 3,4 Prozent über alle Marken. Das liegt vor allem an den SUV-Modellen Karoq und Kodiaq, während Fabia und Octavia im Minus fahren. Der Scala ist gut gestartet.
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Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen Scala gibt es ab 17.350 Euro. Das ist wirklich fair. Mit dem von uns gefahrenen größten Motor plus Automatik startet man dann aber bereits bei mindestens 25.550 Euro. Offiziell verbraucht der Motor 4,9 Liter Super (112 g/km CO2), wir benötigten anderthalb Liter mehr.

Fazit

Viel Auto fürs Geld, das gehört grundsätzlich zur DNA von Skoda - in der Kompaktklasse gelingt das mit dem Scala nun noch eindeutig besser als mit dem Vorgänger Rapid. Eine echte Alternative in der Golf-Klasse.

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