Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Elektronikmesse
Autonomer Überwachungs- und Unterhaltungsroboter

Der Roboter Keecker findet sich in der Wohnung alleine zurecht und kann per Sprache gesteuert werden. Auf Wunsch spielt er Musik ab, projiziert Videos oder überwacht die Immobilie.
Der Roboter Keecker findet sich in der Wohnung alleine zurecht und kann per Sprache gesteuert werden. Auf Wunsch spielt er Musik ab, projiziert Videos oder überwacht die Immobilie. © Foto: dpa
dpa / 12.01.2018, 14:32 Uhr
Las Vegas (dpa) Einen Roboter, der nicht nur von alleine seinen Weg findet, sondern auch aufs Wort hören soll, hat das Unternehmen Keecker entwickelt. Das kugelige Gerät kann Musik abspielen und Videos an die Wand werfen - oder auch auf einer Sicherheitspatrouille durch die Wohnung rollen.

Multiroom mal anders: Keecker heißt ein neuer Roboter mit Lautsprechern, Beamer, WLAN und Kamera. Wie in fast allen auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorgestellten Geräten steckt auch in ihm ein Sprachassistent - mit Alexa und dem Google Assistant sind es sogar zwei. Mit ihrer Hilfe soll Keecker aufs Wort gehorchen und immer dorthin fahren, wo die Nutzer ihn haben wollen. Und statt vieler Multiroom-Boxen hat man einen mobilen Lautsprecher, der dahin folgt, wo man ihn braucht, so die Idee der französischen Entwickler.

Einmal am Einsatzort angekommen, kann Keecker Musik von diversen Streamingdiensten wiedergeben oder mit Hilfe seines Beamers Videos von Youtube, Netflix und anderen Anbietern an die Wand oder Decke projizieren. Per Bluetooth lassen sich weitere Geräte anschließen.

Mit etlichen Sensoren und einer 360-Grad-Kamera orientiert sich der Roboter in der Wohnung, er weicht Hindernissen aus und erkennt Räume wieder. Über die Steuerungs-App kann man sich vom Roboter auch ein Bild aus der Wohnung anzeigen lassen, wenn man mal unterwegs ist. Einmal eingerichtet, kann der Roboter auch autonom patrouillieren.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller rund sechs Stunden bei starker Nutzung und im Patrouillenmodus bis zu eine Woche. Strom kann der Roboter an einer Dockingstation automatisch nachtanken. Der Preis des Unterhaltungs- und Überwachungsgeräts liegt bei rund 1800 US-Dollar (etwa 1500 Euro) für die Variante mit 32 Gigabyte Speicher.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG