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Invoxia GPS Tracker
Immer im Bilde

Stefan Klug / 10.05.2019, 11:59 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Ob Handtasche, Fahrrad, das eigene Kind gar oder Pfiffi - was einem lieb und teuer ist, möchte man soweit möglich im Blick halten. Und wenn das nicht machbar ist, zumindest wissen, wo es sich befindet. Entsprechend boomt der Markt von GPS-Trackern, die den Nutzer stets darüber informieren. Das Problem bisher vor allem, die Dinger müssen ähnlich häufig an die Steckdose wie ein Smartphone. Denn mit Nutzung der Mobilfunknetze zur Datenübermittlung ist der Stromverbrauch recht hoch, was sich wiederum mit notwendigen kleinen Größen von Trackern schlecht vereinbaren lässt.

Invoxia hat einen Weg gefunden, die Akkulebensdauer bis auf sagenhafte sechs Monate zu erhöhen und gleichzeitig stabil und zuverlässig Daten zu übermitteln. Denn die Franzosen nutzen dafür sogenannte Low Power Netzwerke, hier konkret das von Sigfox. Dabei werden Daten vom Endgerät in Intervallen an eine Basisstation gesendet und dann an die Kontrollstation (Smartphone) weitergeleitet. Das geschieht alles ohne SIM-Card. Die Netzabdeckung in Deutschland liegt bei über 80 Prozent, was eine problemlose Nutzung vor allem in besiedelten Gebieten ermöglicht.

Eingerichtet wird der Tracker via Bluetooth per Handy-App. Dabei können das "Zielobjekt" nach eigenen Wünschen benannt und vor allem Zonen einrichtet werden, für die man bei Betreten bzw. Verlassen eine Push-Nachricht erhält. Außerhalb dieser Zone kommt, wenn gewollt, die Info, dass sich das Objekt bewegt. Diese Bewegung wird auch auf einer Karte dargestellt, so dass der User immer im Bilde ist, wo genau sich sein Liebling befindet und welche Zwischenstationen er/es/sie genommen hat. Allerdings werden nur intervallmäßig die Punkte miteinander verbunden, d.h., die Bewegungsdarstellung folgt nicht Straßen und Wegen auf der Karte. Dazu speichert die App die Historie der vergangenen Tage, so dass sich anhand derer nachvollziehen lässt, wo man zuvor unterwegs war.

Eine etwas angepasste Variante bietet Invoxia für Haustiere an. Während der normale Tracker einem etwas größeren USB-Stick gleicht, kommt der Pet-Tracker kleiner, kompakter aber auch etwas dicker daher. Eine entsprechende Halterung fürs Halsband wird mitgeliefert. Auch die Auswertung der tierischen Version ist verschieden. Hier werden Bereiche angegeben und zudem, wie lange und wie weit Bello oder Mauzi rumgerannt sind.

Die Ortungsangaben sind in allen Fällen sehr genau und werden übersichtlich auf der Karte dargestellt. Im Zehn-Minuten-Intervall ist die Akku-Laufzeit mit sechs Monaten angegeben, bei fünf Minuten wär’s immer noch die Hälfte. Da kann man schon mal vergessen, wo sich der Tracker eigentlich befindet. Doch daran haben die Entwickler von Invoxia ebenfalls gedacht. Mit eingeschalteter Bluetooth-Funktion lässt sich das Gerät in der näheren Umgebung suchen und meldet sich schließlich mit einem Piepton.

Knapp 100 Euro kostet der Tracker, eine dreijährige Mitgliedschaft fürs Sigfox-Netzwerk ist da schon inklusive. Für die jährliche Verlängerung später werden dann jeweils zehn Euro fällig. Insgesamt ein durchaus faires Paket.

www.invoxia.com/de/gps-tracker

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