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Sofortbildkamera
Die Foto-Gegenbewegung zur Digitalisierung

Auch Leica hat eine Sofortbildkamera im Angebot. Das Modell heißt sinnigerweise Sofort (ab 270 Euro).
Auch Leica hat eine Sofortbildkamera im Angebot. Das Modell heißt sinnigerweise Sofort (ab 270 Euro). © Foto: Leica/dpa
dpa / 19.09.2019, 10:00 Uhr - Aktualisiert 19.09.2019, 16:51
München (dpa) Es gab eine Zeit, da fehlten Sofortbilder an keinem Kühlschrank, an keinem Spind und an keiner Pinnwand. Dann geriet diese Spielart der Analogfotografie in Vergessenheit, nur um in jüngster Zeit erneut durchzustarten.

Liegt das an der einmaligen Momentaufnahme, die im Nachhinein nicht mehr verändert werden kann - eine Eigenschaft, die angesichts digitaler Manipulationsmöglichkeiten von Fotos fast schon wieder fortschrittlich wirkt?

«Sofortbildkameras werden mit einem speziellen Papier geladen, auf dem schichtweise verschiedene Chemikalien aufgebracht sind», erklärt sagt Wadim Herdt vom Fachmagazin «ColorFoto». Diese Chemikalien seien entweder licht- oder temperaturempfindlich. «Für ein Foto wird das Papier belichtet oder thermisch behandelt und in beiden Fällen anschließend durch Walzen gezogen - der Anpressdruck startet den chemischen Entwicklungsprozess.»

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