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Attest bei Krankheit
Drei-Tage-Frist bezieht sich auf Kalendertage

Ein Stift liegt auf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung die zur Vorlage beim Arbeitgeber dient.
Ein Stift liegt auf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung die zur Vorlage beim Arbeitgeber dient. © Foto: dpa-Zentralbild/Arno Burgi
dpa / 19.11.2018, 16:51 Uhr
Düsseldorf (dpa) Arbeitnehmer müssen in der Regel am dritten Tag nach einer Krankmeldung ein ärztliches Attest bei ihrem Arbeitgeber einreichen. Für diese Frist zählen allerdings nicht die verstrichenen Arbeitstage, sondern die Kalendertage. Darauf weist der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hin.

Konkret heißt das laut DGB Rechtsschutz: Wer an einem Freitag krank wird und zu Hause bleibt, muss spätestens am Montag darauf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt beim Arbeitgeber vorlegen.

Ein Arbeitgeber kann jedoch abweichend von dieser Regelung auch verlangen, dass Mitarbeiter bereits ab dem ersten Krankheitstag ein solches Attest vorlegen - zum Beispiel dann, wenn das im Arbeits- oder Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung so geregelt ist.

Unabhängig von einem ärztlichen Attest müssen Angestellte ihrem Arbeitgeber bei einer Erkrankung so schnell wie möglich mitteilen, dass und für wie lange sie voraussichtlicht ausfallen werden.

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