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Hilfe für den Schmetterling

Tagpfauenauge: Jetzt versteckt er sich.
Tagpfauenauge: Jetzt versteckt er sich. © Foto: picture alliance / dpa
31.10.2014, 14:02 Uhr
(dpa) Hobbygärtner helfen Schmetterlingen beim Überwintern, wenn sie vertrocknete Blütenstände und Gräser nicht abschneiden. Hier können Ei, Raupe, Puppe und der fertig entwickelte Schmetterling ein Versteck finden, erläutert Biologe Gerhard Eppler. Weitere gute Orte zum Überwintern sind Laub- und Reisighaufen.

Durch offene oder angekippte kleine Fenster können Schmetterlinge ein frostsicheres Versteck in Keller, Schuppen, Garage oder Abstellkammer finden. Außerdem sollten Gartenbesitzer keine Insektizide einsetzen und stattdessen ihren Garten naturnah gestalten, wenn sie etwas für Schmetterlinge tun möchten.

Rund 80 Prozent der heimischen Tagfalter seien bedroht und stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten, sagt Manfred Niekisch, Direktor des Zoos in Frankfurt am Main. Gründe dafür seien zum Beispiel die Zerstörung ihrer Lebensräume durch Insektengifte, übermäßige Düngung und die Umwandlung von Grünflächen in Ackerböden. Schmetterlinge gelten als Umweltindikatoren, da sie die zeitnah auf die Veränderungen ihrer Lebensumwelt reagierten. Sie verschwinden schnell aus einer Region, wenn die Wirtspflanzen ihrer Raupen seltener werden.

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