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Weniger klicken, mehr kreisen
Wie Beschäftigte dem Mausarm vorbeugen

Von einem Mausarm ist die Rede, wenn es um Beschwerden geht, die durch Fehlhaltung oder Fehlbelastung bei der Bildschirmarbeit entstehen.
Von einem Mausarm ist die Rede, wenn es um Beschwerden geht, die durch Fehlhaltung oder Fehlbelastung bei der Bildschirmarbeit entstehen. © Foto: Pixabay
dpa / 09.01.2019, 17:58 Uhr
Berlin (dpa) Die Hand kribbelt unangenehm, fühlt sich taub an, das Handgelenk schmerzt: Analog zum Tennisarm ist umgangssprachlich oft von einem Mausarm die Rede, wenn es um Beschwerden geht, „die durch Fehlhaltung oder Fehlbelastung bei der Bildschirmarbeit entstehen“, wie Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Werks- und Betriebsärzte erklärt.

Den Symptomen können Berufstätige meist einfach vorbeugen oder sie mit einfachen Mitteln selbst lindern. Wer viel mit der Maus arbeitet, erklärt Wahl-Wachendorf, sollte seinen Arbeitsrhythmus anpassen: also nicht über Stunden hinweg die Maus bedienen, sondern zwischendurch auch mal andere Tätigkeiten einschieben. Kleine Dehnübungen helfen ebenso wie das Handgelenk zu kreisen, um die einseitige Belastung aufzubrechen.

Die richtige Arbeitshaltung kann den unangenehmen Beschwerden ebenfalls vorbeugen. Als Regel gilt: Möglichst große Teile des Unterarms sollten bei der Bildschirmarbeit flach auf dem Tisch liegen. Das Handgelenk sollte ebenfalls in einem möglichst flachen Winkel zur Maus gehalten werden. „Wenn das nicht gelingt, können spezielle Auflagen helfen“, sagt Wahl-Wachendorf.

Wer mit einer externen Maus arbeitet, kann sich nach ergonomisch angepassten Modellen umsehen. „Hier ist wichtig: Es gibt nicht die eine Maus, die für jeden passt“, erläutert Wahl-Wachendorf. Eine Person mit rheumatischen Beschwerden könne zum Beispiel ganz andere Bedürfnisse haben als jemand, der generell Probleme mit dem Handgelenk hat. In einem solchen Fall kann zum Beispiel eine Vertikalmaus entlastend sein. Am besten man lässt sich beraten, etwa vom Betriebsarzt.

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