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Handynetz
LTE-Geschwindigkeit variiert je nach Anbieter und Tarif stark

Bis es 5G-Netze und -Tarife gibt, bleibt 4G (LTE) das Maß der Dinge - doch bei LTE-Tarifen gibt es große Unterschiede.
Bis es 5G-Netze und -Tarife gibt, bleibt 4G (LTE) das Maß der Dinge - doch bei LTE-Tarifen gibt es große Unterschiede. © Foto: Andrea Warnecke/dpa
dpa / 08.03.2019, 16:18 Uhr
Berlin Je nach Anbieter und Tarif gibt es große Unterschiede bei der maximalen Downloadgeschwindigkeit, die LTE-Mobilfunkkunden zur Verfügung steht.

Top-Speed bleibt in aller Regel den direkten Kunden der Netzbetreiber vorbehalten. Darauf weist das Telekommunikationsportal "Teltarif.de" hin. Schon bei den eigenen Discount-Marken streichen die Netzbetreiber die Geschwindigkeit zusammen - von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Die theoretisch maximal erreichbaren Geschwindigkeiten betragen bis zu 500 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Netz von Vodafone, bis zu 300 MBit/s bei der Telekom und bis zu 225 MBit/s bei Telefónica (O2). Wer nicht direkter Kunde bei einem Netzbetreiber ist, kommt meist nur auf maximale Datenraten im Bereich zwischen 21,6 und 50 MBit/s.

Um genau zu wissen, woran man ist, lohnt sich beim Tarifvergleich der Blick ins sogenannte Produktinformationsblatt, das die Anbieter online zu jedem Tarif dazustellen müssen. Aus dieser Übersicht gehen die Spitzengeschwindigkeit, aber auch alle anderen wichtigen Tarifeckpunkte klar hervor.

Schießlich ist die Maximalgeschwindigkeit nicht alles. Und die Bandbreite müssen Kunden sich ohnehin mit allen anderen Mobilfunkteilnehmern teilen, die sich gerade in derselben Funkzelle befinden. Mindestens ebenso wichtig ist das im Tarif enthaltene monatliche Highspeed-Datenvolumen sowie die Frage, ob Flatrates für Telefongespräche und Kurznachrichten inbegriffen sind. Andernfalls ist zu prüfen, welche zusätzliche Kosten fürs Telefonieren und Simsen anfallen.

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Piefke Saga 24.03.2019 - 17:12:04

Jedenfalls werde ich jedes Mal sauer, wenn ich von den Angeboten

neuer Smartphones und/oder neuer Datentarife lese, wissend, dass man sich immer wieder bremsen muss, dass man das Smartphone samt seines Super-Datentarifs nicht in die Ecke feuert. ... wenn schon nicht mal das einfache Telefonieren ohne Wenn und Aber klappt. Das ist einfach nur be-Scheuer-t! Dem würde ich gerne meine SIM-Karten in 'ne Weißwurst stecken und sie ihm auf diesem Weg in den Rachen liefern.

Piefke Saga 24.03.2019 - 16:51:03

P.M., ist einfach chaotisch was abgeht.

Mobil Daten ist im Norden großer Mist, dafür habe ich letztes Jahr DSL gratis ! und unaufgefordert von 16 Mbit auf 25 Mbit (oder sind's gar 50 Mbit? ... müsste nachlesen) "aufgemotzt" bekommen. Wahrscheinlich war ich der "Letzte" mit 16 Mbit. 16 Mbit würden mir (bis auf Ausnahmen) nach wie vor gänzlich reichen. Ich lege mehr Wert auf ein stabiles als auf ein megaschnelles, dafür unzuverlässiges Netz.

Paul Müller 24.03.2019 - 14:31:44

Dafür sind wir Welmeister der Herzen @Piefke ;-) ...

... man kann eben auch nicht alles haben :) mein Telekom 4G funktioniert am Stadtrand in Richtung Strausberg ganz gut, allerdings taugt das DSL von der Telekom hier nichts 3Mbit ist echt ein Witz, gibt ja aber bald DNS-Net glaube, die können wenigstens die verkauften 16Mega liefern ...

Piefke Saga 24.03.2019 - 12:58:30

Die reden über 5G und schaffen nicht mal die Minimalversorgung.

Also, irgendwie kommt mir das Mobilfunknetz in Deutschland als eine Riesenvolksverblödung vor. Und, das Beste ist, wir lassen uns das alles bieten! Berlin, das größte Kuhdorf Deutschlands. Was heisst Kuhdorf, in den Kuhdörfern, die ich kenne, kann ich wenigstens mit dem Handy telefonieren. Da fährt man mit der DBahn von Gesundbrunnen nach O'burg Richtung Rostock / Stralsund, immerhin, man bewegt sich lediglich im Norden Berlins, unmittelbar vor der Haustür der Hauptstadt und nichts geht! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, eigentlich ist das unglaublich, aber es ist so. Also, man sitzt in einem Zug der besagten Strecke, man kann durchs Fenster sogar den Fernsehturm sehen, aber, das Mobilfunknetz, es taugt nicht einmal für's stinknormale Telefonieren! Man hat für Kilometer keinen Balken, nichts, die gespräche enden schlagartig, das Netz ist wie tot. Selbst das herrschende Wetter hat Einfluss darauf ob was geht oder nicht und/oder wie gut es geht. Von Datennutzung kann sowieso keine Rede sein, tot, nichts als Funkstille. Da hat man nun 'nen Datentarif zur Verfügung, für den man auch zahlen muss, und man kann ihn nicht nutzen und mein Provider ist einer der größten. Andere, mit anderen Providern jammern über das gleiche Problem, es kann also nicht daran liegen, dass man den falschen Provider wählte. Selbst wenn ich das Handy für einen anderen großen Provider dabei habe und nur das Gerät tausche, gleiches Problem. Üblicherweise herrscht diese Funkstille mindesten ein Drittel der Strecke zwischen O'burg und Gesundbrunnen. Ganz schlimm ist es um "Mount Arkenberge", um die Müllhalde (oder was immer das sein soll) herum. Im Zug weiss man dann, wenn man vorbei fährt "Aha, der Hüger ist im Weg ... ". Aber, es ist nicht nur dieser Hügel, wie gesagt, mindestens ein Drittel der Strecke ist einfach nur für Volksverblödung, für die man auch noch zahlen soll. UND DANN QUATSCHT MAN UNS UND DIE HUCKE VOLL MIT DIESEM MIST-5G-GELABER ! Ich bekomm so 'nen Hals, denk ich nur dran ! / Ach ja, dieses Problem erfahre ich den ganzen Tag über, egal wann ich fahre. Nicht das einer denkt, es läge daran, weil, wenn ich rein will, zu viele rein wollen, zu viele unterwegs sind.

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