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Golfpark Strelasund
In Ostsee-Nähe abschlagen

Stefan Klug / 01.10.2019, 15:11 Uhr - Aktualisiert 01.10.2019, 15:11
Kaschow (MOZ) Hoch im Norden, da, wo die A20 beginnt, parallel zur Ostsee zu verlaufen, ticken die Uhren etwas langsamer. Nein, man ist nicht der Zeit hinterher. Knapp 20 Kilometer westlich von Greifswald und etwa doppelt so weit entfernt von Stralsund soll trotz der Autobahnnähe die Hektik des Alltags außen vor bleiben. Hier, im Golfpark Strelasund, steht aktive Erholung an erster Stelle, auf entschleunigte Art. Und wie der Name verrät, sind vor allem Golfer willkommen. Aber nicht nur.

Doch diese finden auf den zwei 18-Loch-Meisterschaftsplätzen genügend Herausforderungen, die eigenen Skills auf die Probe zu stellen. Denn derMecklenburg-Vorpommern Platz sowie der Strelasund-Inselcourse spiegeln in ihren Eigenarten die typische Landschaft des Bundeslandes wieder. Bei ersterem sind die Bahnen nach Regionen MVs benannt, zweitgenannter verfügt über Grüns, die nach Inseln und Halbinseln im Strelasund und den angrenzenden Boddengewässern gestaltet wurden. So lernt der geneigte Spieler gleich noch Geografie und Namen der näheren und weiteren Umgebung kennen. Wiesen, Wasser, Wald und mitunter auch Enge bestimmen das Spiel auf dem wunderbar eingewachsenen MV-Course. Es vermischen sich Links-Abschnitte mit denen von Parkland-Plätzen, selten geht es nur geradeaus. Wer auf Weite zielt sollte auch Richtung haben, sonst wird es ein ballmordendes Abenteuer. Der Inselcourse dagegen zeigt sich deutlich robuster. Einst als 9-Loch-Anlage errichtet und dann erweitert, sind die "alten" Löcher recht tricky, mit vielen Doglegs und Bunkern, von Wasserläufen durchzogen. Course-Management ist hier gefragt. Auf den neuen Bahnen darf man dann ruhig mal den Driver fliegen lassen. Platz ist zwar auch nicht üppig, aber das Gelände dafür gut einsehbar.

Robust, oder besser rustikal, ist auch das Thema bei Clubhaus und Restaurant. In diesem Jahr wurden Hotel- und Golfrezeption zusammen gelegt - in einem Blockhaus. Dort befindet sich ebenfalls der Pro-Shop. Die Mischung mag für reine Hotelgäste ungewohnt sein, Golfer dürfen sich aber darauf freuen, bis 22.00 Uhr einen Ansprechpartner zu haben oder in den Angeboten stöbern zu können. Das dürfte hierzulande ziemlich einmalig sein. Dicke Holzbalken und urige Gemütlichkeit finden sich ebenso in der "Frettwurst" wieder. Der Landgasthof ist das kulinarische Zentrum des Golfparks. Und auch, wenn das Ambiente es nicht unmittelbar vermuten lässt, in der Küche wird eine feine Klinge geschwunden. Regional steht auf der Speisekarte ganz oben. Da vor allem, wen wundert’s, Fisch. Dank einer Kooperation mit "Sassnitzer Kutterfisch” und "Müritz Fischer” ist sichergestellt, dass immer fangfrischer serviert wird. Neben Golf ist die Jagd ein Steckenpferd der Betreiberfamilie Remer. Und deshalb kommt ebenso reichlich Wild ins Menü.

Wer die Karte einmal rauf und runteressen will sollte einen längeren Aufenthalt einplanen. Zum Problem wird das nicht, denn auch das Angebot an Unterkünften ist reichhaltig. Nach dem Motto "Moderne trifft Erbe" wurden im ehemaligen Pächterhaus 16 Zimmer ausgebaut, später kamen 31 im Gutshaus dazu, die mittlerweile durch acht Apartments und ebenso viele modern eingerichtete Ferienwohnungen ergänzt wurden. Letztere sind nur einen kleinen Fußweg am Golfplatz entlang von der "Frettwurst" entfernt. Der gleich gegenüber, im Untergeschoss des Gutshauses, befindet sich der gar nicht so kleine, aber dennoch feine Spa-Bereich des Golfparks. Ordentlich dimensionierter Indoor-Pool. drei Saunen in einer ebenfalls rustikal gehaltenen Landschaft und Behandlungsräume für kosmetische Anwendungen oder Massagen - sieht auf den ersten Blick kleiner aus, als es wirklich ist. Sieht groß aus, ist auch groß trifft auf die Terrasse des Spas zu. Über die Sommermonate hinweg kann man hier also ebenso gut Wellness mit hohem Outdoor-Charakter machen.

Allen Einrichtungen gleich ist das stets zuvorkommende und fachkundige Personal. Kein Wunder, denn seit zehn Jahren lässt sich der Golfpark sein Qualitätsmanagement zertifizieren. Hier zeigt sich einmal mehr, dass rustikales und bodenständiges Äußeres sehr gut mit hochwertiger Hotellerie und Dienstleistung einhergehen kann.

Wer die Möglichkeiten des Golfparks glaubt ausgeschöpft zu haben, dem stehen natürlich die Hansestädte Stralsund und Greifswald als Besichtigungsobjekte zur Verfügung. In der Umgebung lässt es sich zudem wunderbar radeln. Und Golfer können, dank besondere Vereinbarungen, die Partnerplätze Ostsee Golf Resort Wittenbeck, Golfclub Schloss Ranzow auf Rügen Golfclub Schloss Teschow im Naturpark Mecklenburgische Schweiz und seit neustem auch den Golfclub Warnemünde in Rostock kennenlernen. So ist die Spanne zwischen Kurzurlaub und echten Ferien in allen Belangen bestens abgedeckt.

https://golfpark-strelasund.de

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